17 Schüsse, 11 Gegentore: Wo lag das größte Problem von Usbekistan?

17 Schüsse, 11 Gegentore: Wo lag das größte Problem von Usbekistan?

Die usbekische Nationalmannschaft beendete ihre historische Weltmeisterschaft mit drei Niederlagen und 11 Gegentoren. Doch das Besorgniserregendste ist nicht nur die Anzahl der Tore — fast zwei von drei Schüssen der Gegner auf unser Tor führten zu einem Treffer.

War die Torlinie also wirklich der Schwachpunkt unserer Nationalmannschaft bei der WM, oder ist es falsch, das Problem nur bei den Torhütern zu suchen?

Kolumbien erzielte drei Tore aus vier Schüssen aufs Tor

Usbekistan verlor in der ersten Runde mit 1:3 gegen Kolumbien.

Die Südamerikaner verwandelten drei ihrer vier Schüsse auf unser Tor in Treffer.

Im ersten Spiel lag die Chancenverwertung des Gegners bei 75 Prozent.

Schon in dieser Partie zeigten sich Probleme in der Abstimmung zwischen Abwehr und Torwart.

Dem Druck Portugals nicht standgehalten

In der zweiten Runde verlor Usbekistan mit 0:5 gegen Portugal.

Die portugiesischen Spieler gaben neun Schüsse auf das Tor ab, von denen fünf ihr Ziel fanden.

Spiel

Schüsse aufs Tor

Tore

Usbekistan — Kolumbien

4

3

Portugal — Usbekistan

9

5

DR Kongo — Usbekistan

4

3

Gesamt

17

11

Obwohl der Torwart in diesem Spiel einige Paraden zeigte, führten der ständige Druck des Gegners und Fehler in der Defensive zu einem deutlichen Ergebnis.

Auch die DR Kongo erzielte drei Tore aus vier Schüssen

Am letzten Spieltag der Gruppenphase unterlag Usbekistan der DR Kongo mit 1:3.

Auch die Afrikaner trafen mit vier Schüssen aufs Tor dreimal ins Schwarze. Das Szenario aus dem ersten Spiel wiederholte sich also.

In drei Spielen führten 11 von 17 Schüssen der Gegner auf unser Tor zu Gegentreffern.

Mathematisch ausgedrückt sind das 64,7 Prozent Das bedeutet, dass fast zwei Drittel der Schüsse auf unser Tor zu Gegentoren führten.

Was sagen die Statistiken der Torhüter aus?

Otkir Yusupov und Abduvohid Nematov hüteten während des Turniers unser Tor.

Den vorliegenden Daten zufolge:

  • Fangquote von Otkir Yusupov — 25 Prozent;

  • Fangquote von Abduvohid Nematov — 38,5 Prozent.

Diese Zahlen sind auf WM-Niveau als schwach einzustufen. Es wäre jedoch nicht fair, die Schuld allein den Torhütern zuzuschieben.

Das Problem liegt nicht nur beim Torwart

Der Torwart ist das letzte Glied der Verteidigung. Wenn ein gegnerischer Spieler in einer günstigen Position, ohne Druck oder aus kurzer Distanz schießen kann, sinken die Chancen des Keepers drastisch.

Die Probleme Usbekistans zeigten sich in mehreren Bereichen:

  • gegnerische Stürmer zu leicht in den Strafraum eindringen lassen;

  • Freiräume in gefährlichen Zonen gelassen;

  • zu spät im Kampf um zweite Bälle;

  • mangelnde Abstimmung zwischen Verteidigern und Torwart;

  • geringe Effizienz bei der Abwehr von Schüssen aufs Tor.

Daher ist es schwierig, die Ursache für die 11 Gegentore nur einem Spieler oder einem Mannschaftsteil zuzuschreiben. Es war ein Problem, das die gesamte Defensivarbeit des Teams betraf.

Das wichtigste Fazit der Weltmeisterschaft

Usbekistan ließ bei der WM nicht viele gegnerische Schüsse zu — insgesamt 17 Schüsse aufs Tor in drei Spielen. Aber die meisten dieser Schüsse waren extrem gefährlich, und 11 davon führten zu Toren.

Dies zeigt, dass die Nationalmannschaft in der Defensive nicht die Quantität, sondern die Qualität der Situationen nicht kontrollieren konnte.

Was ist Ihrer Meinung nach das Hauptproblem von Usbekistan bei der WM gewesen: die Leistung der Torhüter oder das Defensivsystem? Hinterlassen Sie Ihre Meinung in den Kommentaren und teilen Sie den Artikel mit Fußballfans.

Zamin.uz zu Google hinzufügenLesen Sie «Zamin» auf Telegram!
Discuss with Zamin AIAnalyze the news, get useful answers

Kommentare 0

Ähnliche Nachrichten