Kommandeur in Kirgisistan festgenommen, weil er Soldaten für den Bau seines Privathauses einsetzte

In Kirgisistan wurde der Kommandeur einer Militäreinheit der Nationalgarde wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, unterstellte Soldaten regelmäßig für den Bau seines Privathauses eingesetzt zu haben.
Nach Angaben des kirgisischen Staatlichen Komitees für Nationale Sicherheit wurde dieser Vorfall am 20. Oktober in Zusammenarbeit mit der Militärstaatsanwaltschaft aufgedeckt. Ersten Informationen zufolge setzte der Kommandeur Soldaten, die auf Vertragsbasis dienten, für Bauarbeiten ein. Unter ihnen befanden sich auch Soldaten, die eigentlich ihren 24-Stunden-Dienst in der Militäreinheit hätten leisten müssen.
Die im Rahmen der Untersuchung gesammelten Materialien wurden an die Militärstaatsanwaltschaft übergeben. Aufgrund dieses Vorfalls wurde ein Strafverfahren gemäß Artikel 337 des kirgisischen Strafgesetzbuches – „Amtsmissbrauch“ – eingeleitet.
Im Zuge der Ermittlungen wurde der Kommandeur, dessen Identität mit den Initialen I.A. angegeben wurde, festgenommen und in die Untersuchungshaftanstalt der Hauptverwaltung für innere Angelegenheiten der Stadt Bischkek gebracht.
















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