Neugestaltung des Logos von „Marseille“ stößt auf Kritik der Fans

Der französische Fußballverein Olympique Marseille hat beschlossen, sein Logo im Rahmen einer Markenüberarbeitung neu zu gestalten. Die Initiative wurde jedoch nicht so positiv aufgenommen wie erhofft und stieß bei den Fans auf heftige Kritik.
Laut offiziellen Angaben erfolgte die Arbeit am neuen Logo mit großer Sorgfalt und einem fundierten Ansatz. Im Mai 2025 wurde das Französische Institut für Industrie offiziell beauftragt. Nach einem Jahr intensiver Arbeit entstand eine neue Variante im Art-Déco-Stil, deren offizielle Präsentation für den 8. April geplant war.
Noch vor der offiziellen Vorstellung verbreitete sich das Logo jedoch in den sozialen Netzwerken und löste bei den Fans starke Proteste aus. Insbesondere der moderne Designstil gefiel vielen nicht.

Interessanterweise betonte die Agentur, die für das Rebranding verantwortlich war, dass sie sich bei der Gestaltung des neuen Logos von bekannten Automobilmarken wie „Peugeot“ und „Citroën“ inspirieren ließ. Dies verstärkte die Unzufriedenheit der Fans noch weiter.
Äußerungen wie „Wir sind ein Fußballverein, kein Autohändler“ verbreiteten sich rasch in den sozialen Medien. Viele Fans erinnerten an die goldenen Zeiten des Vereins und forderten insbesondere die Rückkehr zum traditionellen Logo aus der Ära unter Bernard Tapie.
Für die Vereinsführung von Marseille könnte dieses Rebranding eine wichtige Lektion werden. Denn im Fußball sind nicht nur Ergebnisse, sondern auch Traditionen und Symbole für die Fans von großer Bedeutung.
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