USA lagert Weltraumaufklärung an den privaten Sektor aus: Mission Victus Haze

USA lagert Weltraumaufklärung an den privaten Sektor aus: Mission Victus Haze

Die U.S. Space Force hat mit der Umsetzung einer neuen Strategie zur Überwachung gegnerischer Satelliten und zur Untersuchung ihrer Fähigkeiten in orbitalen Regionen begonnen. In diesem Zusammenhang bevorzugt das Militär die Nutzung der Möglichkeiten privater Start-ups. Eine kürzlich von True Anomaly und Rocket Lab durchgeführte komplexe Orbitaloperation zeigte eine neue Phase der militärischen Vorbereitung im Weltraum. Dies berichtet Techcrunch.com Nachrichten berichtet.

Im Rahmen dieser Übung mit dem Namen Victus Haze trafen sich die Satelliten der beiden Unternehmen in extrem geringem Abstand im Orbit. Laut TechCrunch ist diese Operation von enormer Bedeutung, während sich das Wettrüsten im Weltraum zwischen den USA, Russland und China verschärft. Hauptziel der Übung war es, ein neu in den Orbit geschickt wurde, innerhalb kurzer Zeit zu identifizieren und aus nächster Nähe zu untersuchen.

Schneller Start und orbitales Erfassen

Rocket Lab gelang es, sein Puma-Fahrzeug nur 16 Stunden und 42 Minuten nach Auftragserteilung ins All zu schießen. Es ist anzumerken, dass Raketenstarts normalerweise monatelang vorbereitet werden. Im Orbit wurde es vom Jackal-Fahrzeug erwartet, das von True Anomaly entwickelt wurde. Jackal identifizierte das Ziel mithilfe seiner Sensoren aus einer Entfernung von 2000 Kilometern, näherte sich ihm und fotografierte es aus verschiedenen Winkeln.

Laut Evan Rogers, CEO von True Anomaly, ist dies die komplexeste Rendezvous-Operation in der modernen Weltraumgeschichte, die außerhalb von NASA- oder Regierungsmissionen durchgeführt wurde. Zwei Fahrzeuge, die sich im Orbit mit einer Geschwindigkeit von fast 28.000 Kilometern pro Stunde bewegen, sicher aneinander heranzuführen, erfordert enorme technische Meisterschaft.

Neue geopolitische Lage im Weltraum

Das US-Militär ist besorgt über die Aktivitäten Russlands und Chinas im Weltraum. Diese Staaten bringen regelmäßig neue Arten von Weltraumwaffen und Aufklärungseinrichtungen in den Orbit. Der Leiter von True Anomaly betonte, dass es in den USA derzeit Lücken bei der Datenerfassung gibt und der private Sektor diesen Mangel schnell beheben kann.

Für die kommenden Wochen sind noch komplexere Phasen der Mission geplant. Dabei wird der Rocket Lab-Satellit versuchen, der Verfolgung durch Jackal zu entkommen und seinerseits Gegenaufklärungsmanöver durchzuführen. Dies erinnert an Szenarien realer militärischer Zusammenstöße im Weltraum.

Diese Zusammenarbeit zeigt, dass neben Giganten wie SpaceX auch kleinere Start-ups eine immer wichtigere Rolle auf dem Markt für Militäraufträge in der Weltraumindustrie einnehmen. Für Entwicklungsländer wie Usbekistan werden Weltraumtechnologien und deren Rolle für die Sicherheit zweifellos zu einer wichtigen strategischen Richtung in der Zukunft.

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