Kylian Mbappe reagiert auf Kritik zur Situation in Ceuta

Real Madrid Stürmer Kylian Mbappe hat die Kontroverse um seine Entscheidung geklärt, die Aufschrift auf einem T-Shirt zur Unterstützung der Stadt Ceuta vor dem Spiel gegen Elche zu verdecken. Wie Diario AS berichtet, stieß der französische Angreifer zusammen mit seinen Teamkollegen Vinicius Junior und Ibrahima Konate bei den spanischen Medien und der Öffentlichkeit auf scharfe Kritik, da sie den Text während der Zeremonie vor dem Spiel teilweise verdeckten. Dies berichtet Goal.com .
Vor der La Liga-Begegnung zwischen Elche und Real Madrid hatten sich Vertreter beider Mannschaften darauf geeinigt, T-Shirts mit dem Slogan „Wir alle sind Ceuta“ zu tragen – eine Initiative einer Geschäftsgruppe, um auf die humanitäre Lage in der spanischen Exklave nach dem massiven Migrationsstrom aus Marokko im Juli aufmerksam zu machen. Das Verhalten der Spieler löste jedoch eine heftige öffentliche Reaktion aus.
Die Erklärung des Spielers
In einem Presseinterview am Mittwoch äußerte sich Kylian Mbappe zu dem Vorfall und betonte, dass die Entscheidung auf Vereinsebene abgestimmt war und die Spieler verpflichtet waren, diese umzusetzen. „Ich möchte das klarstellen, damit die Leute es verstehen“, sagte der Spieler.Der Stürmer, dessen Eltern aus Algerien und Kamerun nach Frankreich eingewandert sind, drückte sein Mitgefühl für die Bevölkerung von Ceuta aus und erklärte: „Ich bin ein Mensch, bevor ich Sportler bin, und ich solidarisiere mich voll und ganz mit allen Leidtragenden in Ceuta“.
Gleichzeitig fügte Kylian Mbappe hinzu, dass er diejenigen unterstützen wollte, die während des Migrationsprozesses ums Leben kamen, sowie alle, die unter schwierigen Bedingungen leiden. Seiner Aussage nach war es eine sehr komplexe Situation, da manche es als Aktion gegen die Bevölkerung von Ceuta hätten interpretieren können, doch seine Absichten seien völlig andere gewesen.
Weitreichende Auswirkungen des Konflikts
Der Spieler rief zu einer friedlichen Lösung des Konflikts auf und betonte, dass er kein Leid über ein anderes stellen wolle. Er drückte seine tiefe Trauer über das menschliche Leid weltweit aus und erklärte, sein Ziel sei es gewesen, eine Botschaft des Friedens und der Positivität an alle zu senden.Diese politischen Komplexitäten wirkten sich auch auf andere Spiele der spanischen Meisterschaft aus. Insbesondere der Mittelfeldspieler von Real Betis, Abde Ezzalzouli, ein Marokkaner, der als Kind nach Spanien zog, wurde von Fans in seiner Heimat kritisiert, weil er vor dem Spiel gegen Villarreal an einer ähnlichen Aktion teilgenommen hatte. Auf seinen Social-Media-Kanälen erklärte der Spieler, dass das T-Shirt keine politischen Hintergedanken hatte und keine Respektlosigkeit gegenüber Marokkanern darstellte, und lehnte eine Entschuldigung entschieden ab.

















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