Lebende Ratte in Nudelschale gefunden: Kunde unter Schock

In Hongkong erlebte eine Kundin bei einer Bestellung zum Mitnehmen eine schockierende Überraschung: In ihrer Nudelschale befand sich ein lebendes, neugeborenes Rattenbaby, das noch kein Fell hatte.
Ein kurzes Video, das das kleine Tier zeigt, wie es in der Satay-Sauce seine Beinchen bewegt, verbreitete sich in den sozialen Medien und löste hitzige Diskussionen aus. Dies berichtete „Need To Know“.
Die Kundin, in lokalen Medien nur als Frau Shum bezeichnet, hatte das Mittagsmenü am Montag, dem 7. September, für 44 Hongkong-Dollar (ca. 4,20 Pfund) in einem Restaurant in Hongkong gekauft.
Das Menü bestand aus Reisnudeln mit Rindfleisch in Satay-Sauce, einem Omelett mit Schinken und einem Getränk.
Als Frau Shum das Essen an ihrem Arbeitsplatz in einer Immobilienfirma öffnete, bemerkte sie eine Bewegung in der Sauce. Bei näherem Hinsehen erkannte sie, dass es sich um ein winziges Rattenbaby handelte.
Sie schloss sofort den Deckel des Behälters, öffnete ihn nicht wieder und wandte sich an die zuständigen Behörden für Lebensmittelsicherheit.
Experten leiteten Untersuchung ein
Frau Shum bewahrte den verschlossenen Behälter auf und reichte Beschwerde beim Department of Food and Environmental Hygiene ein. Inspektoren beschlagnahmten das Essen zur Untersuchung und leiteten eine Prüfung des Restaurants ein.
Ein Sprecher des Ministeriums erklärte, dass die sanitären Bedingungen in einigen Bereichen der Restaurantküche „unzureichend“ seien. Die Behörden haben bereits Maßnahmen gemäß den geltenden Vorschriften eingeleitet.
Zudem wird der gesamte Prozess von der Zubereitung über die Verpackung und Lagerung bis hin zur Übergabe an den Kunden überprüft.
Die Behörden betonten jedoch, dass man aufgrund des in den sozialen Medien verbreiteten Videos nicht voreilig urteilen solle. Bisher ist unklar, wann und wie das Rattenbaby in den Behälter gelangte.
Restaurantbesitzer ist schockiert
Der Restaurantbesitzer, in lokalen Quellen als Mike bekannt, zeigte sich „schockiert“ über den Vorfall und erklärte, dass ein solcher Vorfall kaum zu glauben sei.
Er betonte, dass das Restaurant seit etwas mehr als einem Jahr in Betrieb sei und es bisher keine derartigen Beschwerden gegeben habe.
Laut Mike wird das Rindfleisch im Gericht bei hohen Temperaturen gegart. Daher sei es für ihn unerklärlich, wie ein so kleines Tier in der Speise überleben konnte.
Der Besitzer gab zudem an, dass die Küche monatlich einer Grundreinigung unterzogen werde und eine Schädlingsbekämpfung zweimal im Monat stattfinde. Nach dem Vorfall wurde das Restaurant erneut gereinigt und desinfiziert.
Eine Mitarbeiterin namens Ng erklärte, dass mehrere Angestellte die Bestellungen zum Mitnehmen verpacken. Daher sei es schwierig festzustellen, wer genau den Behälter verschlossen und die Bestellung fertiggestellt hat.
Die Ermittlungen zu diesem Vorfall dauern derzeit an.

















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