Islom Ismoilov äußert sich nach Neftchis beschämender Niederlage in Qarshi

Islom Ismoilov äußert sich nach Neftchis beschämender Niederlage in Qarshi

Usbekische SuperligaIm zentralen Spiel der 20. Runde erlitt der amtierende Meister und Tabellenführer Neftchi Fergana eine vernichtende 2:6-Niederlage gegen Nasaf in Qarshi. Diese hohe Niederlage des Spitzenreiters löste in der Fußballwelt Schockwellen aus. Nach dem Spiel nahm Neftchi-Cheftrainer Islom Ismoilov an der Pressekonferenz teil, wo er detailliert auf Fragen zu den Gründen für die Fehlerkette, den mentalen Zustand der Mannschaft und die schwierige Situation in der Rückrunde einging.

„Jede Ecke des Gegners war ein Tor“: Lähmung in der ersten Halbzeit

Islom Ismoilov erklärte, dass das Schicksal des Spiels durch Standardsituationen in kürzester Zeit besiegelt wurde:

  • Können des Gegners und unerklärliche Situationen: „Zunächst gratuliere ich Nasaf zum verdienten Sieg. Ich entschuldige mich bei den Fans und der Vereinsführung. Ich übernehme die volle Verantwortung für alle Fehler. Fast alle Freistöße und Ecken des Gegners führten zu Toren; wir müssen diese Situation analysieren.“

  • Niederschlag und Vertrauen in die Spieler: Der Trainer betonte, dass er keine Vorwürfe an seine Spieler habe und an niemandem zweifle: „Die Mannschaft fiel in der ersten Halbzeit in einen mentalen Knockout. In einer solchen Situation ist es sehr schwer, die Spieler wieder aufzurütteln. Ich glaube an unsere Spieler; sie haben bis heute alles für uns gegeben und werden das auch weiterhin tun.“

  • Prinzip des offenen Fußballs: Ismoilov erklärte, dass die Entscheidung für ein risikoreiches, offenes Spiel kein Fehler war und dass Neftchi seine offensive Philosophie gegen keinen Gegner aufgegeben habe, auch nicht gegen Pakhtakor .

Probleme in der Rückrunde: Nicht der Trainerabgang, sondern ständige Verletzungen

Der Leistungsabfall der Mannschaft, die eine starke Hinrunde spielte, wurde durch folgende Faktoren erklärt:

  • Der Abgang des deutschen Assistenten ist kein Faktor: Der Trainer sagte, dass der Weggang des ausländischen Assistenten das Spiel der Mannschaft nicht beeinflusst habe und der Hauptgrund die Ausfälle im Kader seien.

  • Ständige Verletzungen und erzwungene Rotation: „Stammspieler verletzen sich nacheinander. Wir sind gezwungen, den Kader in jedem Spiel zu ändern. Selbst ein Spieler, der zurückkehrt, erreicht nicht sofort seine alte Form. Das Fehlen eines stabilen Kaders mindert die Qualität unseres Spiels.“

  • Druck der Tabellenspitze und Trainer-Verantwortung: Der Experte räumte ein, dass die Mannschaft unter großem Druck an der Spitze spielt und die Mängel nicht nur auf Verletzungen, sondern auch auf seine eigenen Fehler als Trainer zurückzuführen sind.

ACL-Test und Entscheidung zum Kampf bis zum Ende

Trotz des herben Rückschlags erklärte der Neftchi-Cheftrainer, dass er den Titelkampf und die internationalen Ziele nicht aufgeben werde:

  • Ineffektivität taktischer Änderungen: „Zu Beginn der zweiten Halbzeit brachten wir Alisher Odilov und stellten Jovovic hinter die Spitzen, um im Zentrum für Gefahr zu sorgen. Aber wir kassierten erneut ein Gegentor nach einer Ecke.“

  • „Noch ist nichts verloren“: „Die Mannschaft steht immer noch auf dem ersten Platz. Wir werden bis zum Ende der Saison mit aller Kraft kämpfen und versuchen, diese Position zu verteidigen.“

  • Verantwortung auf asiatischer Ebene: Ismoilov merkte an, dass mentale Stärke wichtig sei, um Usbekistan in der AFC Champions League würdig zu vertreten, und dass man das Turnier ernst nehmen werde.

Glauben Sie, dass sich Neftchi nach der 6:2-Niederlage gegen Nasaf mental erholen und die Tabellenführung verteidigen kann, oder ist die Initiative auf die Konkurrenz übergegangen? Wer ist der Hauptschuldige an dieser Krise? Hinterlassen Sie Ihre Meinung in den Kommentaren!

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