Usbekischer Staatsbürger in Russland wegen Störung eines Luchses mit Geldstrafe belegt

Usbekischer Staatsbürger in Russland wegen Störung eines Luchses mit Geldstrafe belegt

Ein usbekischer Staatsbürger, der unerlaubt das Gelände eines Tierheims betrat und in der russischen Stadt Tscheljabinsk einen Luchs störte, wurde administrativ zur Verantwortung gezogen, wie lokale Medien berichteten.

Berichten zufolge ereignete sich der Vorfall im Tierheim „Rette mich“. Der Mann drang unrechtmäßig in das geschützte Gebiet ein, woraufhin die Heimleitung den Sicherheitsdienst und den Notruf 112 verständigte.

Nach Angaben der am Einsatzort eingetroffenen Sicherheitskräfte stellte sich der Mann als „Interpol-Schweißer“ vor und erklärte, die festnehmenden Beamten würden später ernsthafte Probleme bekommen.

Ersten Informationen zufolge kam der usbekische Staatsbürger auf der Suche nach seiner Partnerin in das Tierheim. Es wurde zudem festgestellt, dass er unter Alkoholeinfluss stand.

Die Polizei fertigte gegen den 1982 geborenen Mann ein Protokoll gemäß Artikel 20.1 des Verwaltungsgesetzbuches der Russischen Föderation – „geringfügiges Hooliganismus“ – an.

Per Gerichtsentscheid wurde er zu einer Geldstrafe von 500 Rubel verurteilt. Gleichzeitig wurde mitgeteilt, dass sich der Mann auf rechtlicher Grundlage auf dem Gebiet Russlands aufhält.

Nach Angaben des Tierheimbesitzers Karen Dalakjan geriet der Luchs namens Marusja nach dem Vorfall in schweren Stress.

„Nach diesem Vorfall erlebte Marusja sehr starken Stress. Das war eine traurige Situation für uns“, sagte er.

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