Geldstrafe für „fremde Kleidung“: Hijab, Bart und arabische Kleidung in Tadschikistan verboten

Geldstrafe für „fremde Kleidung“: Hijab, Bart und arabische Kleidung in Tadschikistan verboten

In Tadschikistan ist ein Gesetz in Kraft getreten, das das Tragen von Kleidung in der Öffentlichkeit einschränkt, die als „fremd“ für die nationale Kultur gilt. Präsident Emomali Rachmon hat das Dokument am 20. Juni 2024 unterzeichnet. Das Gesetz betrifft auch die Einfuhr, den Verkauf und die Werbung solcher Kleidung, berichtete „Asia-Plus“.

Obwohl der Hijab in dem Dokument nicht direkt erwähnt wird, wird darauf hingewiesen, dass der Begriff „fremde Kleidung“ in der Praxis islamische Kopftücher und bestimmte Kleidungsstücke im nahöstlichen Stil umfassen kann. Gleichzeitig wurde zum Zeitpunkt der Verabschiedung des Gesetzes keine genaue Liste der verbotenen Kleidungsstücke veröffentlicht.

Die tadschikische Regierung begründete diese Maßnahme mit der Bewahrung der nationalen Kleidungs فرهنگ (Kultur) und der Verhinderung der Ausbreitung von Aberglauben und religiösem Extremismus in der Gesellschaft. Bei Missachtung der gesetzlichen Anforderungen sind Geldstrafen vorgesehen.

Das Gesetz hat in der Öffentlichkeit gemischte Reaktionen hervorgerufen. Einige Bürger beklagten, dass Frauen auf der Straße angehalten und aufgefordert werden, ihren Hijab im Stil eines nationalen Kopftuchs zu binden.

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