Skandal um Kanye West Show: Fans in Russland erhalten keine Ticketrückerstattung

Ein riesiger finanzieller Sturm ist um den Namen des umstrittensten und exzentrischsten Stars der Hip-Hop-Welt, Kanye West (Ye), entbrannt. Die für den 10. und 11. Oktober geplante Show des US-Rappers in St. Petersburgin der prächtigen Gazprom Arena, die Platz für 80.000 Zuschauer bietet, wird höchstwahrscheinlich nicht stattfinden. Das Schlimmste daran ist, dass Hunderte von Fans, die den vollmundigen Werbeversprechen glaubten und teure Tickets zu Preisen zwischen 55.000 und 160.000 Rubel kauften, seit einem Monat vergeblich auf ihre Rückerstattung warten. Viele haben zudem bereits hohe Summen für Hotels und Flugtickets ausgegeben. Die betrogenen Zuschauer haben mittlerweile eine Gruppe mit über 500 Mitgliedern gegründet und offiziell Sammelbeschwerden bei Rospotrebnadsor und der Staatsanwaltschaft eingereicht.
Dazwischen hat ein regelrechtes „Ping-Pong-Spiel“ begonnen: Der Konzertveranstalter „Say Agency“ schiebt die Verantwortung auf den Ticketanbieter, während „Intikets“ behauptet, alle Gelder seien bereits an die Veranstalter überwiesen worden. Die Verwaltung der Gazprom Arena verschärfte den Konflikt zusätzlich, indem sie erklärte, dass überhaupt kein Mietvertrag abgeschlossen wurde und die Tickets ohne offizielle Dokumente illegal verkauft wurden. Was passiert nun mit den Millionen, die im Voraus an Kanye West gezahlt wurden, können die Fans ihr Geld zurückbekommen und wie konnte sich dies zu einem beispiellosen Betrugsskandal entwickeln?
„Über 500 Opfer und Schweigen“: Wie sind die Fans in die Falle getappt?
Details zur schwierigen finanziellen Lage der Zuschauer:
Ein Monat der Ungewissheit und Sprachlosigkeit: Ticketkäufer erhalten seit einem Monat weder klare Antworten von den Veranstaltern zum Schicksal des Konzerts noch ihre Rückerstattungen;
Verlust von 55.000 Rubel: Eines der Opfer gab an, am 18. August ein Ticket für 55.000 Rubel gekauft zu haben, doch auf Rückerstattungsanfragen reagiere niemand – es herrscht Schweigen;
Zusätzliche Kosten und Ärger: Fans, die aus anderen Städten und Ländern anreisen wollten, in St. PetersburgHotels gebucht und Zug- oder Flugtickets gekauft haben, erleiden nun doppelte finanzielle Verluste;
Beschwerde bei den Aufsichtsbehörden: Mittlerweile haben sich über 500 Personen zusammengeschlossen und offizielle Anträge bei Rospotrebnadsor und der Staatsanwaltschaft eingereicht, um die Situation rechtlich zu klären.
Das Spiel der gegenseitigen Schuldzuweisungen: Streit zwischen Say Agency und Intikets
Stellungnahmen der verantwortlichen Parteien zur Rückerstattung:
„Wenden Sie sich an den Ticketanbieter“: Die als Konzertveranstalter aufgeführte Agentur „Say Agency“ erklärt den Zuschauern, sie müssten sich für die Rückerstattung direkt an den Ticketanbieter wenden;
„Gelder wurden an den Veranstalter überwiesen“: Die Ticketplattform „Intikets“ wiederum gibt an, dass alle Einnahmen aus den Ticketverkäufen bereits an das Konto von „Say Agency“ überwiesen wurden, und verweist die Käufer zurück an den Veranstalter;
Warnung von Rospotrebnadsor: Vor einer Woche sprach Rospotrebnadsor eine offizielle und strenge Verwarnung gegen die „Say Agency“ GmbH aus, da diese sich weigerte, die Gelder an die Ticketkäufer zurückzuzahlen.
Die Wahrheit in der Gazprom Arena: Tickets ohne Vertrag verkauft
Der Konflikt zwischen Stadionverwaltung und Veranstaltern wurde aufgedeckt:
Kein Mietvertrag vorhanden: Die Verwaltung der Gazprom Arena gab offiziell bekannt, dass kein Mietvertrag für das Kanye-West-Konzert unterzeichnet wurde und dort kein Konzert stattfinden wird;
„Verkauf ohne Dokumente begonnen“: Stadionvertreter beschuldigten den Veranstalter, eine groß angelegte Werbekampagne und den Ticketverkauf gestartet zu haben, ohne über die erforderlichen Genehmigungen und Dokumente zu verfügen;
Die Behauptung des Veranstalters: Die Geschäftsführerin von „Say Agency“, Anna Subcheva, räumte ein, dass der Vertrag tatsächlich nicht unterzeichnet, sondern nur an die Arena gesendet wurde. Sie betonte jedoch, dass eine Anzahlung (Garantiegebühr) für die Konzerte an Kanye West geleistet worden sei;
VIP-Tickets für 160.000 Rubel: Interessanterweise gelang es einigen Zuschauern dennoch, die teuersten Tickets, die für 160.000 Rubel für die luxuriösesten VIP-Logen des Stadions verkauft wurden, zurückzugeben.
Dieser dubiose Konzertskandal, der unter dem Namen des amerikanischen Superstars organisiert wurde, hat die Ebene des Showbusiness verlassen und ist nun Gegenstand ernsthafter Ermittlungen durch Gerichte und Strafverfolgungsbehörden.
Welche Strafmaßnahmen sollten Ihrer Meinung nach gegen Veranstalter ergriffen werden, die den Namen berühmter Stars nutzen und mit dem Ticketverkauf beginnen, ohne einen offiziellen Vertrag mit der Arena zu haben? Ist sich Kanye West selbst dieser Konflikte bewusst oder ist dies nur ein weiterer Trick, um auf Kosten der Fans Profit zu machen? Schreiben Sie Ihre Meinung in die Kommentare und teilen Sie die Details dieses großen Skandals und Ticketbetrugs in der Kunstwelt mit all Ihren Freunden und Musikliebhabern!


















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