Ölpreise steigen stark wegen Spannungen im Nahen Osten

Die weltweiten Ölpreise haben einen deutlichen Anstieg verzeichnet, angetrieben durch die jüngsten Militäroperationen der Vereinigten Staaten und Israels gegen den Iran. Der Preis für Brent-Rohöl hat erneut die Schwelle von 100 US-Dollar pro Barrel überschritten, was einen starken Anstieg auf dem globalen Energiemarkt markiert. Darüber berichtet Tengrinews.kz.
Nach jüngsten Handelsdaten sprangen die Mai-Futures für Brent-Rohöl an der Londoner ICE-Börse um über 14 Prozent in die Höhe und überschritten damit deutlich die Marke von 100 US-Dollar pro Barrel. Ebenso verzeichneten die April-Futures für WTI-Rohöl einen erheblichen Anstieg von 14 Prozent und erreichten 95,18 US-Dollar pro Barrel.
Dieser jüngste Anstieg folgt auf eine volatile Phase zu Beginn des Monats. Am 9. März überstiegen die Ölpreise zum ersten Mal seit 2022 die Marke von 100 US-Dollar und erreichten aufgrund der Angst vor Versorgungsunterbrechungen durch die Straße von Hormus einen Höchststand zwischen 116 und 119 US-Dollar. Vor dieser jüngsten Eskalation hatten die Preise kurzzeitig nach unten korrigiert.
Branchenexperten weisen darauf hin, dass steigende Ölpreise zwar zusätzliche Einnahmen für ölexportierende Länder wie Kasachstan generieren und deren nationale Fonds und Währung stärken, die hohe Marktvolatilität jedoch erhebliche wirtschaftliche Risiken birgt. Schwankende Preise können Inflationsraten, Investitionsströme und die allgemeine Finanzstabilität stark beeinträchtigen. Zur Einordnung: Der Staatshaushalt Kasachstans für die Jahre 2026 bis 2028 wurde auf der Grundlage einer konservativen Schätzung von 60 US-Dollar pro Barrel berechnet.
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