Thierry Henry warnt England: Harry Kane kann nicht immer retten

Die französische Fußballlegende Thierry Henry hat seine Bedenken vor dem erwarteten Spiel Englands gegen Mexiko im Viertelfinale der Weltmeisterschaft geäußert. Seiner Meinung nach könnte es für Thomas Tuchels Mannschaft kostspielig werden, sich ausschließlich auf die individuelle Klasse von Harry Kane zu verlassen. Englands mühsam errungener Sieg gegen DR Kongo konnte Henry nicht wirklich überzeugen. Dies berichtet Goal.com Nachrichten berichtet.
Laut Goal.com betonte der ehemalige Stürmer, dass Englands Gewohnheit, Spiele schleppend zu beginnen, unter den besonderen klimatischen Bedingungen in Mexiko fatal sein könnte. Die Höhe und Luftfeuchtigkeit in der mexikanischen Hauptstadt werden voraussichtlich den physischen Zustand der Spieler stark beeinflussen, was die Korrektur etwaiger Fehler doppelt so schwierig macht.
Azteca-Stadion und klimatische Barrieren
In einem Interview mit Fox Sports kritisierte Thierry Henry Englands Spielstil. Er erklärte, dass es einen riesigen Unterschied mache, ob man in klimatisierten geschlossenen Arenen oder im legendären Azteca-Stadion auf 2.200 Metern über dem Meeresspiegel spielt. Unter diesen Bedingungen wird es fast unmöglich, die Situation zu retten, wenn das Team frühzeitig in Rückstand gerät."Wenn die Engländer so schleppend beginnen wie im Spiel gegen DR Kongo, wird Mexiko sie gnadenlos bestrafen. In der Höhe wird das Atmen schwieriger, die Kräfte lassen schneller nach. Harry Kane kann nicht immer als 'Retter' auftreten und am Ende des Spiels einen Doppelpack erzielen", so Henry in seinem Statement.
Mexikos starke Defensive
Die mexikanische Nationalmannschaft stellt in diesem Turnier einen besonderen Rekord auf. In der Gruppenphase gegen Südafrika, Südkorea, Tschechien und Ecuador haben sie kein einziges Gegentor kassiert. Es wird behauptet, dass England gegen eine Mannschaft mit einer solchen eisernen Disziplin an taktischer Vielfalt mangeln könnte.Ein Blick auf die Statistiken zeigt, dass die englische Nationalmannschaft in ihrer Weltmeisterschaftsgeschichte nur zweimal das erste Gegentor kassiert und dennoch gewonnen hat. Mexiko hingegen ist in WM-Spielen im eigenen Azteca-Stadion noch nie besiegt worden. Diese Faktoren werden für Thomas Tuchel sicher für Kopfzerbrechen sorgen.
Obwohl Thierry Henry die Klasse von Harry Kane anerkennt, mahnt er die Notwendigkeit an, das Mannschaftsspiel zu stärken. Seiner Meinung nach ist der Bayern München-Stürmer in der Lage, jede Verteidigung zu knacken, doch im modernen Fußball ist es sehr schwierig für einen einzelnen Spieler, das Schicksal eines gesamten Turniers zu entscheiden. Wenn England weiterkommen will, muss es von den ersten Minuten an die Initiative ergreifen.

















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