B2B Creator Economy: Startup Passionfroot sammelt 15 Millionen Dollar für US-Markteintritt

B2B Creator Economy: Startup Passionfroot sammelt 15 Millionen Dollar für US-Markteintritt

Das deutsche Startup Passionfroot hat 15 Millionen Dollar eingesammelt, um seine B2B-Plattform zu erweitern, die Content-Creator mit Marken verbindet. Die Series-A-Finanzierungsrunde wurde von der Risikokapitalgesellschaft Insight Partners geleitet. Diese Investition unterstreicht den wachsenden Bedarf von Marken, ihre Produkte durch Experten zu bewerben, während sich KI-Technologien rasant entwickeln. Dies berichtet Techcrunch.com berichtet .

Das in Berlin gegründete Startup strebt an, seine Position nicht nur in Europa, sondern weltweit zu festigen. Mit dem frischen Kapital wird CEO Jen Phan nach New York umziehen, um dort ein neues Büro zu eröffnen. Passionfroot plant zudem eine Niederlassung in São Paulo und den Ausbau seines derzeit 15-köpfigen Teams.

KI und Markenwettbewerb

Laut Passionfroot-Chefin Jen Phan ist der Markt durch KI-Technologien, die die Softwareentwicklung vereinfacht haben, mit neuen Produkten und Funktionen überschwemmt. In diesem Umfeld fällt es Unternehmen zunehmend schwerer, ihre Marke von anderen abzuheben. Daher greifen Marketingverantwortliche verstärkt auf Branchenexperten und Creator auf Plattformen wie LinkedIn, Substack oder YouTube zurück.

Laut TechCrunch konnte Passionfroot seinen Umsatz im letzten Jahr verzehnfachen. Zu den Kunden der Plattform zählen bekannte Tech-Unternehmen wie ElevenLabs, Figma, Replit, Framer und Gamma. Dies bestätigt, dass im B2B-Sektor eine hohe Nachfrage nach Marketing besteht, das auf Personal Branding und professionellen Empfehlungen statt auf klassischer Werbung basiert.

Zest — KI-Assistent für Werbekampagnen

Das Startup entwickelt sich auch technologisch weiter. Das Unternehmen hat einen neuen KI-Agenten namens Zest eingeführt, der Marken bei der Erstellung, Durchführung und Überwachung ihrer Werbekampagnen unterstützt. Das Zest-System kann aus Tausenden von Creatoren innerhalb und außerhalb der Plattform die passendsten für die jeweilige Unternehmensstrategie auswählen.

Zudem wurde ein Zahlungssystem über die Passionfroot-Plattform implementiert. Mit einer speziellen Wallet können Marken Content-Creator weltweit bezahlen und ihre Ausgaben kontrollieren. Berichten zufolge wurden in den letzten 18 Monaten über 10 Millionen Dollar über die Plattform an Creator ausgezahlt.

Rebecca Liu-Doyle, Managing Director bei Insight Partners, betonte, dass Passionfroot eine Marktlücke erfolgreich geschlossen habe. Auf der einen Seite stehen Marken, die KI-Produkte erklären und bekannt machen müssen, auf der anderen Seite Experten mit tiefem Fachwissen, die qualitativ hochwertigen Content erstellen können. Die Plattform ist zu einem Ökosystem geworden, das diese beiden Seiten effektiv verbindet.

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