Schwere Vorwürfe gegen Pavel Durov in Russland: Paragraph „Beihilfe zum Terrorismus“

Die rechtlichen Probleme um den Telegram-Gründer Pavel Durov haben eine neue Stufe erreicht. Der russische Föderale Sicherheitsdienst (FSB) hat bekannt gegeben, dass er Durov offiziell nach dem Paragraphen für „Beihilfe zu terroristischen Aktivitäten“ angeklagt hat.
Zamin.uz Bietet Details zu den wichtigsten Vorwürfen, die von russischen und französischen Strafverfolgungsbehörden gegen Pavel Durov und die Telegram-Plattform erhoben werden.
1. FSB- und Roskomnadzor-Vorwürfe: Über 153.000 Straftaten und nicht gelöschte Kanäle
Dem FSB zufolge ist die Telegram-Verwaltung Aufforderungen zur Löschung von Kanälen, Chats und Bots nicht nachgekommen, die von ukrainischen Spezialdiensten, terroristischen und extremistischen Organisationen zur Koordinierung von Sabotageakten, Terroranschlägen und Cyberbetrug genutzt wurden.
Berichten russischer Medien zufolge wurden seit 2022 mehr als 153.000 Straftaten registriert, die angeblich über Telegram begangen wurden. Darunter befinden sich folgende Großereignisse:
Der verheerende Terroranschlag in der Crocus City Hall;
Die Ermordung von Daria Dugina und dem Militärkorrespondenten Vladlen Tatarsky;
Angriffe auf eine Reihe hochrangiger Militärs;
Sprengstoff- und Brandanschläge auf Wehrämter.
Roskomnadzor und finanzielle Sanktionen:
Roskomnadzor erklärte, dass es an die Telegram-Führung mehr als 150.000 Aufforderungen zur Löschung verbotener Inhalte gesendet hat, diese jedoch unbeantwortet blieben. Es wurde mitgeteilt, dass Telegram seit Anfang 2026 in Russland wegen der Nichtlöschung verbotener Materialien mit über 100 Millionen Rubel bestraft wurde.
2. Ermittlungen in Frankreich: 6-stündiges Verhör und globaler Druck
Pavel Durov steht nicht nur in Russland, sondern auch in Frankreich unter schwerer Ermittlung. Französische Ermittler verdächtigen ihn, Inhalte im Messenger unzureichend moderiert und die Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden verweigert zu haben.
Der Ermittlungstheorie nach haben das Fehlen von Moderation und die Verweigerung der Zusammenarbeit den Kampf gegen folgende Straftaten über Telegram erschwert:
Verbreitung von Kinderpornografie;
Illegaler Drogenhandel;
Finanz- und Cyberbetrug.
Es wird berichtet, dass Durov Anfang Juli in Paris im Rahmen dieses Strafverfahrens länger als sechs Stunden verhört wurde.
Wichtige Fakten zu den Vorwürfen gegen Pavel Durov und Telegram
Aspekt / Maßnahme | Details |
Anklageparagraph in Russland | „Beihilfe zu terroristischen Aktivitäten“ (FSB) |
Über Telegram registrierte Straftaten | Über 153.000 (seit 2022) |
Roskomnadzor-Anfragen | Über 150.000 (unbeantwortet) |
Höhe der Geldstrafen 2026 | Über 100 Millionen Rubel |
Verdachtsfälle in Frankreich | Fehlende Moderation, Kinderpornografie, Drogenhandel, Betrug |
Verhör in Paris | Anfang Juli (über 6 Stunden) |
Der rechtliche Druck um Telegram und die schweren Vorwürfe gegen Pavel Durov stehen weltweit im Fokus von Millionen Nutzern.
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