«Progress MS-35» nähert sich der Internationalen Raumstation: Was erwartet die 7 Astronauten?

«Progress MS-35» nähert sich der Internationalen Raumstation: Was erwartet die 7 Astronauten?

Das unbemannte Versorgungsraumschiff, das auf dem Weg zur Internationalen Raumstation (ISS), dem wichtigsten wissenschaftlichen Labor der Menschheit im All, ist, steht kurz vor dem Abschluss seiner nächsten wichtigen Mission. Das Raumschiff «Progress MS-35», das am Mittwoch, den 16. September, mit einer «Sojus-2.1b»-Trägerrakete vom Kosmodrom Baikonur gestartet wurde, soll am Samstag am «Poisk»-Modul der Station andocken. Der Kopplungsvorgang ist für 16:46 Uhr Moskauer Zeit geplant und wird lebenswichtige Versorgungsgüter für den Betrieb der Station sowie für laufende wissenschaftliche Experimente liefern.

An Bord des Frachters befinden sich über 2,4 Tonnen an verschiedenen Gütern, darunter Treibstoff, Trinkwasser, Sauerstoff für die künstliche Atmosphäre sowie Laborausrüstung. Die größte technologische Neuerung dieses Fluges ist jedoch die Lieferung eines speziellen Exoskeletts, das zur Steuerung des Zukunftsroboters «Teledroid» dient, der im offenen Weltraum arbeiten soll.

Welche wissenschaftlichen Experimente erwarten die sieben internationalen Besatzungsmitglieder im Orbit? Wie wird der Android-Roboter, der in den kommenden Monaten zur ISS geliefert wird, die Weltraumforschung revolutionieren, und welche Rolle spielt die Mission «Progress MS-35» bei der Gewährleistung der Sicherheit im All?

«2,4 Tonnen Vorräte und Lebenserhaltungssysteme»: Was wurde in den Orbit geliefert?

Die wichtigsten Kennzahlen der wertvollen Fracht an Bord von «Progress MS-35»:

  • Treibstoffvorrat: 842 kg Treibstoff zur Bahnanhebung und zur Stabilisierung der Station im Orbit;

  • Trinkwasser: 420 kg sauberes Trinkwasser für den Bedarf der internationalen Besatzung;

  • Atmosphärenvorrat: 50 kg Druckluft zur Anreicherung der Atemluft in der ISS;

  • Technische Ausrüstung: 525 kg an Geräten und Verbrauchsmaterialien für die Instandhaltung der Station und den täglichen Betrieb der Besatzung;

  • Komplexe wissenschaftliche Geräte: Spezielle Systeme zur Durchführung biologischer und physikalischer Tests im Orbitallabor.

«Teledroid»-Exoskelett und die Revolution im wissenschaftlichen Labor

Die wichtigsten wissenschaftlichen Schwerpunkte, die durch das Raumschiff umgesetzt werden:

  • Fernsteuerung eines humanoiden Roboters: Ein Steuerungs-Exoskelett für einen Android-Roboter wurde geliefert, der künftig im offenen Weltraum schwere Reparaturarbeiten anstelle von Menschen übernehmen soll; der Roboter selbst wird mit dem nächsten Frachter im November zur Station geschickt;

  • Programm für einzigartige Experimente: Geräte für spezielle wissenschaftliche Projekte wie «Gazoanalizator-FS», «Biopolimer», «Virtual», «Vampir», «Uragan» und «Separatsiya» wurden geliefert;

  • Beobachtung der Erdumwelt: Ein neues Kapitel zur Bewertung von Naturkatastrophen aus dem All und zur Entwicklung neuer Weltraummaterialien beginnt.

Internationale Besatzung: Wer arbeitet auf der Station?

Derzeit arbeitet auf der Internationalen Raumstation ein vereintes Team von 7 Vertretern aus drei führenden Weltraumorganisationen:

  • «Roskosmos»-Kosmonauten: Pjotr Dubrow, Anna Kikina und Andrej Fedjajew;

  • NASA-Astronauten: Jessica Meir, Anil Menon und Jack Hathaway;

  • Europäische Weltraumorganisation (ESA): Die französische Astronautin Sophie Adenot.

Trotz verschiedener geopolitischer Spannungen auf der Erde arbeiten die Astronauten im offenen Weltraum gemeinsam an globaler Kooperation, der Zukunft der Menschheit und dem Fortschritt der Wissenschaft.

Glauben Sie, dass der Einsatz von humanoiden Robotern wie «Teledroid» und Exoskeletten in der Weltraumforschung in Zukunft die gefährliche Arbeit von Menschen im offenen All vollständig ersetzen kann? Wie sehr werden solche internationalen wissenschaftlichen Projekte im Erdorbit die Reisen der Menschheit zum Mars und Mond vorantreiben? Hinterlassen Sie Ihre analytischen Gedanken in den Kommentaren und teilen Sie diese spannende wissenschaftliche Analyse aus der Welt des Alls mit all Ihren Freunden und Weltraumbegeisterten!

Kommentare 0

Ähnliche Nachrichten