Große Treibstoffkrise im Westen ausgebrochen – Macron beruft Dringlichkeitsgipfel der G7 ein

Große Treibstoffkrise im Westen ausgebrochen – Macron beruft Dringlichkeitsgipfel der G7 ein

Der globale Energiemarkt und die westlichen Hauptstädte stehen vor dem gefährlichsten und beispiellosesten wirtschaftlichen Schock der letzten Jahre. Die Staats- und Regierungschefs der USA und Europas haben diese Woche die Öl- und Gasprobleme in den Hintergrund gedrängt und sind aufgrund der rekordverdächtigen Dieselpreise an den Tankstellen in einen echten Notstand übergegangen. Die Lage ist so kritisch, dass der französische Präsident Emmanuel Macron die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten zu einem Dringlichkeitstreffen zusammenruft, um die Freigabe und den Verkauf der nächsten Treibstoffcharge aus den strategischen Reserven zu vereinbaren, die seit Beginn des militärischen Konflikts um den Iran erheblich geschrumpft sind.

Das einflussreiche amerikanische The Wall Street Journal berichtete, dass Führungskräfte der größten Ölkonzerne die Wahrheit offen zugegeben haben: Eine globale Treibstoffkrise hat bereits begonnen. Obwohl sich der Brent-Preis an den Börsen bei etwa 104,4 Dollar zu stabilisieren scheint, ist der Preis für ein Barrel Rohöl auf dem physischen Markt auf 130–150 Dollar gestiegen, und russisches Öl wird für über 100 Dollar gehandelt.

Wie Saudi-Arabienhat der Stopp der Ölpipeline den Weltmarkt erschüttert, welches Ausmaß hat die „Öljagd“ zwischen europäischen und asiatischen Raffinerien angenommen und wird der bevorstehende Winter die westliche Industrie in die Knie zwingen?

„Physische Lieferung für 150 Dollar und Aramco-Beschränkungen“: Explosion auf dem Ölmarkt

Die wichtigsten Zahlen und Ereignisse der vergangenen Woche auf dem internationalen Energiemarkt:

  • Die Kluft zwischen Börse und physischem Markt: Obwohl der Preis für Brent-Öl an der Börse auf 109 Dollar sprang und zum Wochenschluss auf 104,4 Dollar zurückfiel, erreichten die Preise für physische Lieferungen 130–150 Dollar;

  • Russisches Öl wurde teurer: Trotz internationaler Sanktionen wird russisches Rohöl auf dem Markt mit über 100 Dollar bewertet;

  • Stopp der „Ost-West“-Pipeline: Die Sabotage von drei Pumpstationen durch die Huthi-Rebellen an der Hauptleitung, die saudisches Öl unter Umgehung der Straße von Hormus transportiert, hat die Lieferkette unterbrochen;

  • Warnung von Aramco: Der saudische Staatsriese kündigte an, die Exporte an einige europäische Kunden im September und Oktober einzustellen; das polnische Unternehmen „Orlen“ sah sich gezwungen, sofort 15 alternative Tanker auf dem Markt zu kaufen;

  • Taktik der kleinen Tanker: Um die Panik auf dem Markt zu dämpfen, bauen die Saudis eine neue Route, die die beschädigten Pipelines umgeht, und boten Händlern für September und Oktober 60 Millionen Barrel über die Straße von Hormus an.

„Lage auf dem Gas- und Kohlemarkt“: Europas Sorge vor dem Winter

Die Situation der Europäischen Union bei anderen Energieressourcen:

  • Gaspreis an der Börse: Am niederländischen TTF-Hub fielen die Futures für den nächsten Monat leicht von 972 auf 963 Dollar pro tausend Kubikmeter;

  • LNG-Knappheit und asiatische Konkurrenz: Der Import von Flüssigerdgas (LNG) ist im Vergleich zum September des Vorjahres deutlich gesunken; da das globale Volumen nicht wächst, konkurrieren asiatische Länder aggressiv mit Europa;

  • Deutschlands schweres Schicksal: Die im letzten Winter in Berlin verbrauchten Reserven wurden noch nicht wieder aufgefüllt, und die Regierung zögert, durch neue Subventionen vollständig in den Markt einzugreifen;

  • Kohle wurde billiger: Am ARA-Hub (Antwerpen-Rotterdam-Amsterdam) sank der Preis für Kohlelieferungen von 140 auf 135,9 Dollar pro Tonne.

Energieanalyse: Experten über die Dieselkrise

Fazit internationaler Finanzorganisationen und Experten:

  • „Druck durch Spannungen im Nahen Osten“: UBS-Analyst Giovanni Staunovo betonte, dass die Angriffe auf Tanker in der Straße von Hormus der wichtigste geopolitische Faktor sind, der die Ölpreise künstlich hoch hält;

  • Normalisiert sich die physische Versorgung?: Priyanka Sachdeva, Leiterin der Analyseabteilung bei Phillip Nova, meint, dass der „geopolitische Aufschlag“ bei den Preisen sinken könnte, wenn sich der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus stabilisiert; andernfalls wird sich die Krise weiter verschärfen;

  • Verheerender Diesel für die Wirtschaft: Der Anstieg der Dieselpreise erhöht direkt die Fracht- und Logistikkosten – dies wird die Inflation in Europa und den USA mit neuer Kraft anheizen;

  • Hoffnung auf einen milden Winter: Europäische Beamte setzen derzeit nur auf die Gnade der Natur – einen milden kommenden Winter; sollte es zu einem strengen Frost kommen, ist ein energetischer Kollaps unvermeidlich.

Die eilige Einberufung des G7-Gipfels und die Warnungen der großen Ölmagnaten zeigen, dass die westliche Wirtschaft in die gefährlichste Phase der Treibstoffkrise eintritt.

Glauben Sie, dass die G7-Staaten den Anstieg der Diesel- und Ölpreise durch die Freigabe ihrer schwindenden strategischen Reserven stoppen können, oder werden die Preise aufgrund des Krieges im Nahen Osten sogar die 150-Dollar-Marke überschreiten? Glauben Sie, dass Europa den diesjährigen Winter ohne ernsthafte wirtschaftliche Verluste überstehen kann? Hinterlassen Sie Ihre analytischen Gedanken in den Kommentaren und teilen Sie diese beunruhigende Analyse der Weltwirtschaft mit all Ihren Angehörigen und unternehmerischen Freunden!

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