Tragischer Unfall in Indien: LKW rast in Pilgergruppe

Tragischer Unfall in Indien: LKW rast in Pilgergruppe

Im zentralindischen Bundesstaat Madhya Pradesh kam es zu einem schrecklichen Verkehrsunfall, als ein schwerer LKW in eine Menschenmenge von Pilgern raste, die auf dem Weg zu einem Tempel waren. News On Air Berichten zufolge forderte die Tragödie mindestens 12 Todesopfer, und 39 weitere Personen erlitten schwere Verletzungen.

Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zum 18. Oktober gegen 01:30 Uhr in der Nähe des berühmten Shitala-Mata-Tempels in Gwalior.

Unkontrollierte Fahrt am Hang und durchbrochene Barrieren

Nach ersten Angaben der örtlichen Polizei verlief der Vorfall wie folgt:

  • Abfahrt am Hang mit schwerer Last: Ein mit Reis (Paddy) voll beladener LKW kam aus Richtung Chinor. Auf einem steilen und gefährlichen Gefälle, für das ein Durchfahrtsverbot für schwere Fahrzeuge gilt, verlor der Fahrer die Kontrolle.

  • Durchbrechen von Polizeisperren: Da der Fahrer die Geschwindigkeit nicht kontrollieren konnte, durchbrach der LKW gewaltsam einen Polizeikontrollpunkt und Sicherheitsbarrieren, die anlässlich eines religiösen Festes errichtet worden waren, und stürzte in die Tiefe.

  • Tempelmauer und Menschenmenge: Das Fahrzeug erfasste hunderte Fußgänger und prallte schließlich gegen die Außenmauer und das Eingangstor des Shitala-Mata-Tempels.

Opferzahlen und Zustand der Verletzten

Am Unfallort wurden sofort Rettungsmaßnahmen eingeleitet:

  • 12 Tote: Es wurde offiziell bestätigt, dass mindestens 12 Pilger noch am Unfallort verstarben.

  • 39 Verletzte: Insgesamt 39 Personen wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Ärzte berichten, dass sich 5-6 von ihnen aufgrund schwerer Brüche und Verletzungen in kritischem Zustand befinden.

  • Verletzte Polizeibeamte: Zwei Polizeibeamte, die am Kontrollpunkt im Dienst waren, wurden ebenfalls mit Verletzungen unterschiedlichen Grades ins Krankenhaus eingeliefert.

Ermittlungen und Sicherheitsfragen

Derzeit führen staatliche Behörden und Strafverfolgungsbehörden umfassende Ermittlungen durch:

  • Gründe für das Befahren des gesperrten Bereichs: Die örtlichen Behörden untersuchen, wie ein schwerer LKW während des nationalen Navratri-Festes, das Millionen von Menschen anzieht, in das streng gesicherte Gebiet gelangen konnte.

  • Überladung und technischer Defekt: Zeugen geben an, dass der LKW deutlich überladen war. Ein technisches Gutachten wurde in Auftrag gegeben, um das Bremssystem und den technischen Zustand des Fahrzeugs zu prüfen.

Die Regierung von Madhya Pradesh drückte den Familien der Opfer ihr Beileid aus und stellt sicher, dass alle Verletzten auf Staatskosten medizinisch notversorgt werden.

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