Fiat Panda und Citroën 2CV: Bezahlbare Elektroautos erobern den Markt

Der Stellantis-Konzern plant die Erweiterung seines Angebots an erschwinglichen Elektro-Stadtautos mit einem Preis von unter 15.000 Pfund (ca. 19.000 Dollar). Emanuele Cappellano, Leiter der europäischen Abteilung des Unternehmens, äußerte sich zu 95 Prozent zuversichtlich über die Produktion von Rechtslenker-Versionen der neuen Generation von Fiat Panda und Citroën 2CV. Dies berichtet Autocar.co.uk .
Der Industrieriese entwickelt eine spezielle „E-Car“-Plattform für Elektroautos, die nicht länger als 4,2 Meter sind und der neuen M1E-Klasse der EU entsprechen. Es wurde bestätigt, dass die ersten beiden Modelle, Citroën 2CV und Fiat Panda, ab 2028 im italienischen Werk Pomigliano vom Band laufen werden.
Cappellano betonte, dass die Plattform von Anfang an ausschließlich als BEV (Batterieelektrisches Fahrzeug) konzipiert sein muss, um den Zielpreis von 15.000 Euro zu erreichen. Er schloss zudem nicht aus, dass sich andere Marken wie Peugeot und Vauxhall diesem Projekt anschließen könnten. Derzeit prüft Stellantis auch Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit chinesischen OEMs zur Optimierung der Plattform.
Die neuen M1E-Vorschriften sehen „Super-Credits“ für Hersteller von in Europa produzierten kleinen Elektroautos vor. Dies hilft Unternehmen, ihre Gesamtemissionswerte zu senken. Obwohl Rechtslenker zusätzliche Investitionen erfordern, strebt Stellantis an, diese günstigen Modelle auch auf dem britischen Markt zu verkaufen.
Der Wettbewerb in diesem Segment verschärft sich. So wird beispielsweise auch der neue Renault Twingo mit einer leichten Verzögerung als Rechtslenker auf den Markt kommen. Stellantis will mit seiner neuen Plattform durch Effizienzsteigerungen bei Batterie- und Elektromotortechnologien die Führung im Markt für günstige Elektroautos übernehmen.
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