Die Geschichte eines geheimnisvollen Fotos aus der Mongolei: Welche Wahrheit verbirgt sich hinter dem Bild der mongolischen Frau in einer Kiste?

Das berühmte in der Mongolei aufgenommene Foto, das eine Frau in einer Holzkiste zeigt, wurde von dem französischen Fotografen Stéphane Passet aufgenommen. Er reiste im Rahmen von Albert Kahns Projekt „Archive des Planeten“ in die Mongolei. Später wurde das Bild im Magazin „National Geographic“ mit der Bildunterschrift „Eine mongolische Gefangene in einer Kiste“ veröffentlicht.
Den ersten Informationen des Magazins zufolge wurde die Frau des Verrats beschuldigt und zum Hungertod verurteilt. Es hieß, man habe ihr nur begrenzte Mengen an Nahrung und Wasser gegeben, und die Holzkiste sei als Bestrafungsinstrument genutzt worden.
Spätere Untersuchungen bestätigten diese Interpretation jedoch nicht vollständig. Einige Quellen weisen darauf hin, dass die Kiste ein mobiles Gefängnis sein könnte, das für den Transport oder die vorübergehende Unterbringung von Gefangenen gedacht war.
Die Identität der Frau auf dem Foto, der Grund für ihre Unterbringung in der Kiste und ihr weiteres Schicksal sind bis heute unbekannt. Daher ist es schwer, die Information, sie sei wegen Verrats zum Hungertod verurteilt worden, als gesicherten Fakt anzusehen.
Nach heutigen Maßstäben des Völkerrechts gelten solche Bestrafungsmethoden, die die Menschenwürde verletzen, als menschenrechtswidrig.


















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