Nächtlicher Drohnenangriff in Rostow: Ehepaar getötet, fünf Verletzte

Nächtlicher Drohnenangriff in Rostow: Ehepaar getötet, fünf Verletzte

Foto: rostov.kp.ru

Ein nächtlicher Luftangriff auf Rostow am Don hat tragische Folgen gehabt. Nach Angaben der regionalen Behörden in Russland wurden zwei Menschen getötet und fünf weitere Bürger verletzt – darunter ein Jugendlicher in kritischem Zustand.

Infolge von Drohnenabstürzen brachen Brände in drei Stadtbezirken aus. Die Flammen breiteten sich auf Privathäuser, Lagerhallen und ein Industriegelände aus, während Rettungskräfte gegen großflächige Brandherde kämpften.

Die Opfer sind ein Ehepaar

Der Gouverneur der Region Rostow, Juri Slyusar, teilte mit, dass es sich bei den beiden Getöteten um ein Ehepaar handelt.

Fünf weitere Personen erlitten Verletzungen unterschiedlicher Schwere. Der Zustand von zweien von ihnen, darunter einem Jugendlichen, wird als kritisch eingeschätzt.

Vier Verletzte wurden in das Krankenhaus für Notfallmedizin in Rostow gebracht, eine weitere Person mit leichten Verletzungen wurde direkt vor Ort medizinisch versorgt.

Der Gouverneur sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus und kündigte an, dass den Verletzten jegliche notwendige Unterstützung zuteilwird.

Drohnen verursachen Zerstörungen in drei Bezirken

Ersten Angaben zufolge wurden Schäden am Boden in folgenden Gebieten verzeichnet:

  • Bezirk Schelesnodoroschny;

  • Bezirk Proletarski;

  • Bezirk Leninski.

Nach Angaben des Regionalleiters verursachten abstürzende Drohnen an mehreren Orten Brände. Das Gelände eines Privatunternehmens, Lagergebäude, mehrere Privathäuser und in der Nähe geparkte Autos standen in Flammen.

Zudem wurde gemeldet, dass an mehreren Privathäusern, den oberen Stockwerken eines Mehrfamilienhauses und einer sozialen Einrichtung Scheiben zersplittert sind. Das genaue Ausmaß des Schadens wird noch ermittelt.

Rettungskräfte löschen Brand auf 400 Quadratmetern

Die meisten Brände nach dem Angriff wurden schnell unter Kontrolle gebracht. Rettungskräfte kämpften jedoch weiter gegen einen großen Brandherd auf einer Fläche von etwa 400 Quadratmetern.

Im Bezirk Proletarski wurde für die Bewohner eines beschädigten Mehrfamilienhauses eine Notunterkunft eingerichtet. Dort wurden Schlafplätze, warme Getränke und Verpflegung organisiert sowie Busse für die Evakuierung der Bewohner bereitgestellt.

Angaben zu den Folgen können sich noch aktualisieren

Die Behörden der Region Rostow teilten mit, dass Einsatzkräfte, medizinisches Personal und Schadenskommissionen an den Unfallorten im Einsatz sind.

Aktuellen Angaben zufolge:

Auswirkung

Festgestellter Sachverhalt

Getötete

2 Personen

Verletzte

5 Personen

Kritisch Verletzte

2 Personen

Ins Krankenhaus eingeliefert

4 Personen

Betroffene Bezirke

3

Großbrandfläche

400 qm

Diese Zahlen basieren auf ersten Informationen, die am Morgen des 27. Juli veröffentlicht wurden. Die Behörden betonten, dass sich die Angaben zu den Folgen noch präzisieren können, da Such-, Nachlöscharbeiten und Schadensermittlungen andauern.

Der nächtliche Angriff in Rostow hat erneut gezeigt, dass die Gefahren für Zivilisten auch außerhalb der Kampfzone zunehmen. Diesmal beschränkten sich die Drohnen nicht nur auf Lager oder Unternehmen – zwei Menschenleben wurden ausgelöscht, eine Familie wurde in eine Tragödie gestürzt.

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