Unerwartetes Angebot von Solowjow an Bonja: Entsteht eine neue Plattform?

Viktoria Bonja, ehemalige Teilnehmerin der Show „Dom-2“, Model und Bloggerin, hat eine unerwartete Nachricht vom Team von Wladimir Solowjow erhalten. Ihr wurde angeboten, an der Konzeption einer neuen digitalen Plattform mitzuwirken, über die Bürger ihre Anliegen direkt vortragen können.
Bislang ist nicht von einem fertigen Dienst oder einer gestarteten Anwendung die Rede. Das Projekt befindet sich in der frühen Diskussionsphase, und seine Aufgaben sowie die Funktionsweise werden erst noch gestaltet.
Was hat Solowjows Team von Bonja verlangt?
Viktoria Bonja hat den Screenshot einer an sie gesendeten Nachricht in den sozialen Medien veröffentlicht. Darin heißt es, Wladimir Solowjow habe mit Vertretern von VK und Max die Möglichkeit der Erschaffung einer Plattform für Bürgeranliegen diskutiert.
„Wir sind bereit, sie zu entwickeln. Doch zuvor möchten wir Ihre Vision zu dem Projekt hören: Wie soll die Plattform beschaffen sein und welche Funktionen sollte sie besitzen?“
Wie aus der Nachricht hervorgeht, möchte Solowjows Team vor dem Start der technischen Arbeiten Bonjas Vorschläge zum Projektkonzept und den für die Nutzer notwendigen Möglichkeiten prüfen.
Bonja diskutiert die Entscheidung mit ihren Abonnenten
Anstatt eine fertige Idee alleine zu präsentieren, bat die Bloggerin ihre Follower in den sozialen Medien um ihre Meinung. Sie schlug vor, gemeinsam zu ermitteln, wie eine für die Menschen wirklich bequeme und nützliche Plattform beschaffen sein sollte.
„Lassen Sie uns dem gebührende Aufmerksamkeit widmen. Meiner Meinung nach wird dies für die Zukunft unseres Landes von Nutzen sein. Zumindest möchte ich daran glauben“, schrieb Bonja.
Gleichzeitig gab die Bloggerin bekannt, dass sie im Messenger Max wegen einer ausländischen Apple ID noch nicht registriert sei.
Welche Möglichkeiten könnte die Plattform bieten?
Eine offizielle technische Aufgabenstellung des Projekts wurde noch nicht veröffentlicht. Doch ein für Bürgeranliegen bestimmter Dienst könnte folgende Funktionen benötigen:
Das Einreichen eines Problems oder Vorschlags mittels Text, Foto und Video;
Die Weiterleitung des Anliegens an die zuständige Behörde oder Region;
Die Verfolgung des Bearbeitungsstatus des Antrags;
Die offene Darstellung der Antwort der verantwortlichen Organisation;
Das Sammeln von Sammelanträgen bei gleichen Problemen;
Die Einstufung der aktuellsten Angelegenheiten nach einem Bewertungssystem.
Allerdings sind diese Möglichkeiten derzeit noch keine offiziell bestätigten Funktionen. Solowjows Team wartet genau zu diesem Thema auf Vorschläge von Bonja und ihrem Publikum.
Die Idee entstand in einer kontroversen Sendung im April
Bonja und Solowjow hielten am 28. April eine Sondersendung auf dem Kanal „Solowjow LIVE“ ab. Das Gespräch wurde nach einer früheren öffentlichen Meinungsverschiedenheit organisiert, in der Probleme im Land, Informationen in sozialen Medien und die Frage der Weiterleitung von Bürgeranliegen an hohe Behörden diskutiert wurden.
Während der Sendung schlug Solowjow die Erschaffung einer gemeinsamen Plattform vor, auf der Menschen aktuelle Probleme im Land schildern können. In der Aufzeichnung der Übertragung ist zu sehen, dass dieses Thema nach der 21. Minute des Gesprächs besprochen wurde.
Erst Konflikt, jetzt Kooperationsangebot
Die Beziehungen zwischen Bonja und Solowjow waren zuvor recht angespannt. Der Moderator hatte beleidigende Worte über die Bloggerin verwendet, und Bonja hatte sich gegen solche Äußerungen gewandt und rechtliche Schritte angekündigt. Später besprachen sie den Konflikt in einer gemeinsamen Sendung, und Solowjow gab zu, zu emotional gewesen zu sein, und entschuldigte sich.
Deshalb erregt das Angebot bezüglich der neuen Plattform neben der reinen Technologieidee auch Aufmerksamkeit als unerwartete Kooperation zwischen zwei Persönlichkeiten der Medien, die zuvor in einem offenen Konflikt standen.
Funktioniert die Plattform tatsächlich?
Der Erfolg des Projekts hängt weniger von berühmten Namen oder einer schönen Benutzeroberfläche ab als davon, ob es nach den Anliegen reale Ergebnisse gibt. Wenn ein Bürger ein Problem schildert, aber weder Antwort noch Lösung erhält, kann die Plattform schnell zu einem weiteren „Empfangen“-Button werden.
Daher werden die wichtigsten Kriterien für den neuen Dienst folgende sein:
Wer die Anliegen prüft;
Wie hoch die Frist für die Beantwortung ist;
Die Beteiligung staatlicher Behörden;
Wie die persönlichen Daten der Bürger geschützt werden;
Wer ungelöste Probleme kontrolliert.
Bislang ist nicht bekannt, dass vonseiten VK oder Max eine eigenständige offizielle Ankündigung über den Start, den Namen, die Fristen und die technischen Merkmale der Plattform erfolgt ist. Vorliegende Berichte zeigen, dass Solowjows Team bereit ist, das Projekt zu entwickeln, und Vorschläge zum Konzept gesammelt werden.
Die Diskussion, die einst mit Bonjas Appell an den Präsidenten begann, könnte nun zu einem eigenständigen digitalen Projekt werden. Doch ihr wahrer Wert wird sich nicht bei der Eröffnung der Plattform zeigen, sondern wenn die Probleme der Menschen gelöst sind.


















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