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Frau in Samarkand wegen tätlichen Angriffs auf Erstklässler vor Gericht

Frau in Samarkand wegen tätlichen Angriffs auf Erstklässler vor Gericht

Ein unangenehmer Vorfall an einer Schule in der Region Samarkand hat eine öffentliche Debatte ausgelöst. Berichten zufolge wurde das Verhalten einer Frau nach einem Konflikt zwischen Erstklässlern gerichtlich geprüft.

Der Vorfall ereignete sich am 3. April an der allgemeinbildenden Schule Nr. 53 im Bezirk Koshrabot. Nach dem Unterricht kam es zu einem Missverständnis unter den Erstklässlern, das später in einen Streit unter Beteiligung der Familien ausartete.

Den Informationen zufolge kam am 6. April die 45-jährige Mutter eines der beteiligten Kinder in die Schule. Sie verursachte im Klassenzimmer vor Schülern und Erwachsenen einen Aufruhr und ging gewaltsam gegen Mitschüler vor, von denen sie glaubte, sie hätten ihren Sohn geschlagen.

Laut der Lehrerin war sie über die Situation informiert, hatte zunächst die Eltern in die Schule gerufen und versucht, die Lage zu erklären. Während des darauffolgenden Treffens eskalierte die Situation jedoch.

Die Frau gab an, dass sie sich von ihren Emotionen haben mitreißen lassen. Sie betonte, dass die Reaktion der anderen Mütter bei ihr starken Unmut ausgelöst habe und sie sich deshalb nicht beherrschen konnte. Später drückte sie ihr Bedauern über ihre Tat aus.

In Bezug auf den Vorfall hat die Abteilung für Innere Angelegenheiten des Bezirks Koshrabot gegen die Eltern von drei minderjährigen Kindern ein Protokoll gemäß Artikel 47 des Kodex über Verwaltungsrechtfertigung erstellt.

Zudem wurde gegen die Frau, die die Kinder geschlagen hatte, gemäß Artikel 52 des Verwaltungsgesetzbuches (Verursachung leichter Körperverletzungen) ein Verwaltungsverfahren eingeleitet und die Unterlagen an die Justizbehörden weitergeleitet.

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