Erde von starkem Magnetsturm erfasst: Wissenschaftler warnen

Erde von starkem Magnetsturm erfasst: Wissenschaftler warnen

Auf der Erde wird ein starker Magnetsturm der Klasse G3.33 beobachtet. Fachleute weisen darauf hin, dass dies das zweitstärkste geomagnetische Ereignis seit Anfang 2026 ist und mit einem starken Anstieg der Sonnenaktivität zusammenhängt.

Laut dem Laboratorium für Sonnenastronomie am Institut für Weltraumforschung der Russischen Akademie der Wissenschaften begann der Magnetsturm etwa einen Tag später als zuvor prognostiziert.

Wissenschaftler weisen darauf hin, dass das Magnetfeld der Erde in den letzten 24 Stunden unter dem Einfluss von Plasmaströmen stand, die von der Sonne ausgestoßen wurden. Die erste Welle dieser Ströme erreichte die Erde am 3. Juli um etwa 16:00 Uhr Ortszeit.

Die entscheidende Veränderung wurde in der Nacht zum 4. Juli beobachtet. Genau zu diesem Zeitpunkt stieg die Geschwindigkeit des Sonnenwinds sprunghaft an und die Ausrichtung des interplanetaren Magnetfelds änderte sich. Infolgedessen entstand ein starker geomagnetischer Sturm der Klasse G3.33.

Fachleute erinnern daran, dass Sonneneruptionen nach der Leistung ihrer Röntgenstrahlung in die Klassen A, B, C, M und X eingeteilt werden. Derart starke geomagnetische Stürme können in einigen Fällen Störungen in Stromnetzen und Kommunikationssystemen verursachen sowie die Migrationsrouten von Vögeln und bestimmten Tieren beeinflussen.

Darüber hinaus ist es nicht ausgeschlossen, dass sich während solcher geomagnetischer Aktivitätsphasen die Gebiete, in denen Polarlichter beobachtet werden können, ausweiten. Wissenschaftler gaben bekannt, dass sie die Sonnenaktivität kontinuierlich überwachen und die Entwicklung der Situation verfolgen.

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