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Ölpest in Surxondaryo: Öl fließen nach heftigen Schlammlawinen in Fluss

Erdöl fließt nach starken Schlammlawinen in der Region Surxondaryo in Fluss--dle_image_end-->

In den sozialen Netzwerken verbreiteten sich Meldungen über einen Ölteppich in einem Fluss, der durch den Bezirk Qumqoʻrgʻon in der Region Surxondaryo fließt. Shuhrat Suyunov, Pressesprecher des Ministeriums für Wasserwirtschaft, nahm offiziell Stellung zu dieser Situation.

Seinen Angaben zufolge befanden sich entlang des linken Ufers des Baches Xangaronsoy, der durch das Viertel Kofrun im Bezirk Boysun fließt, temporäre Becken zur Lagerung von Erdöl. Diese Becken wurden im Januar und Februar dieses Jahres vom Unternehmen ERIELL Group durch die Errichtung von Erddämmen angelegt, um zu verhindern, dass bei Bohrungen an die Oberfläche tretendes Rohöl in den Bach sickert. Das in diesen Becken gesammelte Öl wurde regelmäßig mit Spezialfahrzeugen abtransportiert.

Gestern, am 23. April, kam es infolge starker Regenfälle im Bezirk Boysun zu einem massiven Anstieg des Wasserspiegels im Xangaronsoy, wodurch Schlamm- und Flutwassermassen die temporären Dämme überspülten. Infolgedessen gelangte mit Erdöl vermischtes Wasser in den durch den Bezirk Bandixon fließenden Bandixonsoy und von dort in den Fluss Surxondaryo, der den Bezirk Qumqoʻrgʻon durchquert.

Noch am selben Tag wurden mehrere Dämme der Auffangbecken am Xangaronsoy im Bereich des Viertels Kofrun durch die ERIELL Group wiederhergestellt. Es wurde mitgeteilt, dass der Austritt von Erdöl in das Gewässer damit vollständig gestoppt werden konnte.

Derzeit haben die Beckenverwaltung der Bewässerungssysteme Amu-Surxon sowie alle Wasserwirtschaftsorganisationen der Region die Kontrollen in Gebieten mit drohender Schlamm- und Hochwassergefahr verstärkt. Zudem wurde ein 24-Stunden-Bereitschaftsdienst eingerichtet, um die Situation unter ständiger Beobachtung zu halten.

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