Notrettung von 30 Beluga-Walen in Euthanasiegefahr

Notrettung von 30 Beluga-Walen in Euthanasiegefahr

Das geschlossene kanadische Marineland Dienstepark beherbergt 30 Beluga-Wale, die im Rahmen einer internationalen Rettungsaktion in Aquarien in den USA und Spanien verlegt werden. Diese Entscheidung fiel nach Befürchtungen, dass die Tiere euthanasiert werden könnten.

Die Parkleitung erklärte, dass es nicht mehr möglich sei, den Tieren eine angemessene Pflege zu bieten. Aus diesem Grund waren die Beluga-Wale von der Euthanasie (also der künstlichen Beendigung des Tierlebens unter veterinärmedizinischer Aufsicht) bedroht. Diese Situation gab den Anstoß für eine internationale Rettungsaktion.

Es wurde mitgeteilt, dass in der ersten Phase der Rettungsaktion sechs Belugas mit speziell vorbereiteten Flugzeugen in die USA geschickt wurden. Vier davon wurden in das Shedd Aquariumin Chicago und zwei weitere in den SeaWorld -Komplex in San Antonio gebracht.

Fachleute haben jeden Beluga in spezielle, weich gepolsterte und teilweise mit Wasser gefüllte Transportbehälter gesetzt, um die Sicherheit der Tiere zu gewährleisten. Während des Fluges überwachten Tierärzte kontinuierlich ihren Zustand.

Notrettung von 30 Beluga-Walen in Euthanasiegefahr

Dem Plan zufolge werden insgesamt 28 Belugas in vier großen Ozeanarien in den USA untergebracht. Die restlichen zwei Belugas werden zum spanischen Oceanogràfic Valencia -Komplex geschickt.

Experten betonten, dass alle Belugas vor ihrem Transport einer vollständigen medizinischen Untersuchung unterzogen werden und ihre sichere Überführung in die neue Umgebung streng überwacht wird.

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