Iran öffnet Hormusstraße nur für ausgewählte Staaten

Der Iran hat den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus teilweise wieder aufgenommen, behält jedoch die militärische und wirtschaftliche Kontrolle. Diese Möglichkeit steht nicht allen Ländern offen: Teheran hat lediglich Schiffen aus Russland, Indien, Pakistan, dem Irak und China die Durchfahrt erlaubt.
Laut Außenminister Abbas Araghchi können Schiffe der USA und Israels den Verkehr noch nicht aufnehmen. Dies deutet darauf hin, dass der Iran die Straße von Hormus weiterhin als Instrument strategischen Drucks und geopolitischer Einflussnahme nutzt.
Zuvor hatten internationale Medien berichtet, dass der Iran für die registrierten Länder eine Durchfahrtgebühr einführt. Damit wird die Straße von Hormus nicht nur zu einem militärisch-politischen, sondern auch zu einem wirtschaftlichen Kontrollpunkt.
Dennoch ist der allgemeine Verkehr in der Region noch nicht vollständig wiederhergestellt. Nach jüngsten Berichten sind in den letzten Tagen nur 15 Schiffe durch die Straße gefahren, wobei der Großteil iranischen Ursprungs war. Dies zeigt, dass die globalen Lieferketten noch nicht vollständig stabilisiert sind.
In diesem Kontext versucht US-Präsident Donald Trump, die NATO-Staaten in die Frage der Straße von Hormus einzubeziehen. Er hatte zuvor bereits seine Verbündeten dafür kritisiert, nicht aktiv in der Region tätig zu sein, und vor "schwerwiegenden Folgen" gewarnt.
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