Einfaches Spielzeug verätzt sofort die Haut eines 7-jährigen Mädchens

Einfaches Spielzeug verätzt sofort die Haut eines 7-jährigen Mädchens

Ein unangenehmer Vorfall in Almaty, Kasachstan, hat die Frage der Sicherheit einiger Kinderspielzeuge erneut auf die Tagesordnung gesetzt. Ein 7-jähriges Mädchen erlitt chemische Verbrennungen, nachdem ein zum Stressabbau gedachtes weiches Spielzeug platzte.

Die Mutter des Mädchens, Asel Pak, sagte, dass eine gelartige Substanz aus dem Spielzeug ausgetreten und an der Haut des Kindes haften geblieben sei. Infolgedessen löste sich die Substanz zusammen mit der Haut ab, und Ärzte diagnostizierten bei dem Mädchen chemische Verbrennungen an Schulter und Arm.

Die Frau gab an, dass sie den Kaufbeleg für das Produkt sowie alle medizinischen Unterlagen aufbewahrt habe. Sie fordert nun eine unabhängige Expertenprüfung zur Sicherheit dieses Spielzeugs.

Nach vorläufigen Informationen könnte eine minderwertige Kopie des beliebten "Squishy" -Typs von weichen Spielzeugen die Ursache für den Vorfall gewesen sein.

Das Komitee für sanitär-epidemiologische Kontrolle von Kasachstan teilte mit, dass für Anti-Stress-Spielzeuge keine gesonderten technischen Anforderungen festgelegt wurden. Gleichzeitig müssen alle auf dem Markt verkauften Kinderspielzeuge allgemeinen Sicherheitsstandards entsprechen und über ein Konformitätszertifikat verfügen.

Experten rieten Eltern, beim Kauf von Spielzeug besonderes Augenmerk auf die Herkunft, das Zertifikat und die Sicherheitsnachweise zu legen.

Derzeit läuft eine offizielle Untersuchung des Vorfalls. Sollte sich bestätigen, dass die Verletzung durch einen Produktfehler oder die Nichteinhaltung von Sicherheitsanforderungen verursacht wurde, kann der Hersteller oder Verkäufer rechtlich belangt werden.

Experten erinnerten zudem erneut an die Wichtigkeit, keine Produkte unbekannter Herkunft zu kaufen und kleine Kinder nicht unbeaufsichtigt mit Spielzeug zu lassen.

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