PFA: Israelische Streitkräfte erschießen palästinensischen Torhüter

PFA: Israelische Streitkräfte erschießen palästinensischen Torhüter

Der palästinensische Torhüter Salim al-Ashqar wurde infolge eines weiteren Angriffs der israelischen Armee im Gazastreifen getötet. Dies berichtete der Sender TRT unter Berufung auf den palästinensischen Fußballverband (PFA).

Der 32-jährige Fußballer wurde in der Stadt Al-Qarara im Gazastreifen erschossen. Laut dem palästinensischen Fußballverband ist er einer von mehr als 1.000 palästinensischen Sportlern, die seit Beginn der Militäroperationen im Oktober 2023 getötet wurden.

Es wurde berichtet, dass Salim al-Ashqar erst vor fünf Monaten geheiratet hatte und gemeinsam mit seiner Frau sehnsüchtig auf die Geburt ihres ersten Kindes wartete.

Auch der chilenische Fußballclub Deportivo Palestino gab eine Erklärung zum Tod des Fußballers ab.

"Wir sind tief betrübt über den tragischen Tod des 32-jährigen palästinensischen Torhüters Salim al-Ashqar. Er wurde von der israelischen Armee getötet. Dass sich solche Ereignisse fortsetzen, ist zutiefst besorgniserregend. Wir fordern Gerechtigkeit und den herbeigeführten Frieden", heißt es in der am 1. Juni veröffentlichten Erklärung des Clubs.

Im Laufe seiner Karriere spielte der verstorbene Fußballer als Torhüter für den Club Khan Yunis Services. Zudem war er für die Sportclubs Al-Aqsa und Al-Musaddar im Gazastreifen aktiv.

Zudem nahm die israelische Regierung im Juni Rend Halawani fest, eine 20-jährige Spielerin der palästinensischen Frauennationalmannschaft. Sie wurde am 2. Juni zur Befragung nach Jerusalem geladen und sollte bis zum 5. Juni in Haft bleiben. Die Polizei hat die gegen sie erhobenen Vorwürfe nicht bekannt gegeben.

Der palästinensische Fußballverband verurteilte diesen Vorfall und bezeichnete ihn als Teil eines systematischen Drucks auf palästinensische Sportler.

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