Milliardär Bryan Johnson kündigt Erschaffung seines eigenen Klons an, um jung zu bleiben

Der 48-jährige US-Tech-Milliardär Bryan Johnson hat mit seinen Experimenten zur Verlangsamung der biologischen Alterung erneut die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich gezogen. Der Unternehmer, der zuvor für den Versuch bekannt war, sich das Blutplasma seines Sohnes zu verabreichen, hat nun ein neues Projekt namens „Baby Bryan“ vorgestellt.
"Im Moment sind das einfach nur in einer Petrischale gezüchtete Zellen. Sie wurden von meiner Blutprobe entnommen und dann mithilfe sogenannter Yamanaka-Faktoren in einen Zustand zurückprogrammiert, der embryonalen Stammzellen ähnelt. Solche Zellen gelten als pluripotent – sie können sich in fast jedes Gewebe im Körper verwandeln, einschließlich Nervenzellen, Herzzellen, Hautzellen oder Netzhautzellen", schreibt der Biohacker.
Er glaubt, dass diese Technologie in Zukunft genutzt werden könnte, um Organe für Transplantationen zu züchten, neue Behandlungen zu testen, geschädigtes Gewebe zu reparieren und altersbedingten Veränderungen entgegenzuwirken.
Er wies auch darauf hin, dass ähnliche Technologien bereits klinische Studien durchlaufen. Insbesondere untersuchen Wissenschaftler die Möglichkeiten, umprogrammierte Zellen zur Behandlung der Parkinson-Krankheit, zur Wiederherstellung des Sehvermögens und zur Heilung von Herzerkrankungen einzusetzen.

Aus öffentlichen Quellen ist bekannt, dass Johnson jährlich 2 Millionen Dollar für sein Verjüngungsprojekt „Project Blueprint“ ausgibt. Sein Ziel ist es, die Organe auf den Zustand eines 18-Jährigen zurückzusetzen und als Teil der „Don't Die“-Bewegung Unsterblichkeit zu erlangen.
Johnsons Leben wird streng von Algorithmen und der Überwachung durch ein Team von 30 Ärzten gesteuert. Jeden Tag nimmt er exakt 1.977 vegane Kalorien zu sich, schluckt über 100 Kapseln Nahrungsergänzungsmittel, trainiert eine Stunde lang und schläft in völliger Isolation. Jede Woche unterzieht er sich Hunderten von Tests – von MRTs bis hin zu Blut-Biomarker-Tests.

Darüber hinaus geht Bryan radikale Schritte in seinem Streben nach Wissenschaft: Er ließ sich das Blut seines jungen Sohnes übertragen und erhielt Gentherapie-Injektionen in der Karibik. Obwohl im Sommer 2026 eine unheilbare autoimmune Magenschleimhautentzündung diagnostiziert wurde, setzt der Milliardär die Experimente fort und versucht, die Krankheit mit Hilfe neuester Technologien zu besiegen.

















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