TFF-Präsident: Wir ersetzen Montella nicht durch Zufallsbegegnungen

Die türkische Nationalmannschaft unterlag Paraguay im zweiten Spiel der Gruppenphase der Weltmeisterschaft 2026 mit 0:1 und verpasste damit vorzeitig die Chance auf die Play-offs. Nach diesem unerwarteten Misserfolg und angesichts wachsender Kritik an Cheftrainer Vincenzo Montella sprach der Präsident des türkischen Fußballverbandes, Ibrahim Hacıosmanoğlu, dem italienischen Spezialisten offen seine Unterstützung aus.
Stabilität ist die Garantie für Erfolg
In einem Interview mit dem Sender A Spor betonte der Verbandschef, dass sich die Atmosphäre in der Nationalmannschaft von der in den Vereinen unterscheide und der Trainer nicht überstürzt ersetzt werde. Seiner Meinung nach resultieren Misserfolge in vielen Teams genau aus dem Mangel an systemischer Stabilität.
"Wir unterstützen unseren Trainer. Dies ist kein Verein. Gerade der Mangel an Stabilität in Vereinen führt oft zu Misserfolgen. In den letzten zwei Tagen wurden in der Presse verschiedene Trainernamen genannt, aber wir werden jemanden, mit dem wir einen gemeinsamen Weg gehen, nicht gegen Leute austauschen, denen wir zufällig begegnen", sagte Ibrahim Hacıosmanoğlu.
Positive Schlüsse aus dem Misserfolg
Hacıosmanoğlu merkte an, dass auch der Glücksfaktor im Fußball eine wichtige Rolle spiele und es falsch sei, einem Trainer die Ambition zu nehmen, nur weil Situationen nicht genutzt wurden oder einfache Fehler passierten. Trotz der Niederlage verbarg er nicht seinen Glauben an die Zukunft des Teams.
"Man kann den Trainer taktisch kritisieren, aber nicht, weil der Ball am Pfosten vorbeiging. In jeder negativen Situation gibt es einen positiven Aspekt, daher werden wir nicht stehen bleiben und uns weiter vorwärts bewegen", schloss der TFF-Chef.


















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