Jude Bellingham und Harry Kane: Wer hat die Nase vorn im Rennen um den Ballon d'Or?

In einem exklusiven Interview mit Goal.com sprach der ehemalige englische Star Michael Owen über den Stellenwert von Jude Bellingham im Weltfußball und seine bevorstehende Rivalität mit Harry Kane. Owen ist der Meinung, dass der Mittelfeldspieler von Real Madrid einen Einfluss erreicht, der mit Legenden wie Wayne Rooney und Paul Gascoigne vergleichbar ist. Dies berichtet Goal.com. berichtet.
England hat sich das Ticket für das Halbfinale der Weltmeisterschaft in Nordamerika gesichert. Nun treffen sie im Kampf um das Finale auf das von Lionel Messi angeführte Argentinien. Diese Begegnung dürfte nicht nur für den mannschaftlichen Erfolg, sondern auch für individuelle Auszeichnungen, insbesondere das Rennen um den Ballon d'Or, entscheidend sein.
Anführer einer neuen Generation
Jude Bellingham erweist sich in diesem Turnier als wahrer Anführer. Er erzielte sechs Tore in sechs Spielen, darunter Doppelpacks gegen Mexiko und Norwegen. Michael Owen betonte, dass er trotz seines jungen Alters zu einer Schlüsselfigur bei einem großen Verein wie Real Madrid geworden ist."Wir sprechen hier von einem der besten Spieler der Welt. Er ist noch jung, aber er kann in großen Turnieren abliefern. Für Real Madrid zu spielen und dort ein Star zu werden, schafft nicht jeder. Es ist überraschend, dass manche in der jüngeren Vergangenheit an seiner Berechtigung für die Nationalmannschaft gezweifelt haben. Wir haben nicht viele Weltklasse-Spieler, daher wäre es ein Fehler, auf die zu verzichten, die wir haben", sagt Owen.
Interner Wettbewerb um den Ballon d'Or
Der Kampf um den Ballon d'Or zwischen den beiden englischen Anführern Jude Bellingham und Harry Kane wird immer intensiver. Sollte England nach 60 Jahren wieder Weltmeister werden, ist es sehr wahrscheinlich, dass diese prestigeträchtige Auszeichnung an einen dieser beiden Spieler geht. Owen merkte an, dass Bellinghams universelle Bewegungen auf dem Platz ihm einen Vorteil gegenüber Kane verschaffen könnten.Das englische Team unter der Leitung von Thomas Tuchel wird im Spiel gegen Argentinien zweifellos unter großem Druck stehen. Lionel Messi trifft zum ersten Mal in seiner Karriere in einem offiziellen Spiel auf die Engländer, was die Bedeutung der Partie weiter steigert. Owen forderte die englischen Spieler auf, ihr Niveau zu steigern und den Erfolg von 1966 zu wiederholen.
Der ehemalige Stürmer erinnerte auch an die Misserfolge seiner eigenen "Goldenen Generation". Damals kehrten Stars wie David Beckham, Wayne Rooney und Owen nach dem Viertelfinale nach Hause zurück, weil Cristiano Ronaldo ihnen im Weg stand. Der aktuelle Kader zieht jedoch Lehren aus diesen Fehlern und marschiert mutig in Richtung Finale.

















Kommentare 0
…