Aston Villa-Legende nennt Alejandro Garnacho-Transfer einen „Albtraum“ für den Verein

Der ehemalige Stürmer von Aston Villa, Gabby Agbonlahor, hat die Pläne des Vereins bezüglich des Transfers von Alejandro Garnacho scharf kritisiert. Er bezeichnete den möglichen Wechsel des argentinischen Flügelspielers nach Birmingham nach dessen erfolgloser Saison beim FC Chelsea als einen echten „Albtraum“ für den Verein. Dies berichtete Goal.com.
Aktuellen Berichten zufolge wird erwartet, dass der 22-jährige Spieler auf Leihbasis zu Aston Villa wechselt. Der Deal beinhaltet eine Kaufpflicht, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt werden. Bemerkenswert ist, dass Alejandro Garnacho aus der Akademie von Manchester United stammt und für 40 Millionen Pfund zum Londoner FC Chelsea gewechselt war. Seine Zeit an der Stamford Bridge verlief jedoch nicht wie erhofft.
Technische Fähigkeiten und Charakterfragen
In einer Sendung bei talkSPORT machte Agbonlahor aus seiner Unzufriedenheit über das Leistungsniveau und das Verhalten des Spielers auf dem Platz keinen Hehl. Seiner Meinung nach entspricht Alejandro Garnacho nicht den Anforderungen des modernen Fußballs und hat Schwierigkeiten, sich gegen gegnerische Verteidiger durchzusetzen. „Er ist kein guter Spieler. Wenn man seine letzten Spiele für Chelsea beobachtet, geht er auf den Verteidiger zu und spielt den Ball dann nach hinten. Er hat Angst vor dem Eins-gegen-Eins“, betonte der ehemalige Stürmer.Agbonlahor ging auch auf die Gründe für den Abgang des Spielers von seinen früheren Vereinen ein. Seiner Meinung nach ist es kein Zufall, dass große Klubs wie Manchester United und Chelsea ihn ziehen ließen. Auch die Tatsache, dass die argentinische Nationalmannschaft ihn selbst in Zeiten eines Mangels an Flügelspielern nicht für die Weltmeisterschaft berief, sagt viel über die Qualität des Spielers aus.
Bedrohung für das Mannschaftsgefüge
Der Experte glaubt, dass Alejandro Garnacho nicht nur mit seiner Leistung, sondern auch mit seinem Charakter das von Unai Emery aufgebaute Mannschaftsgefüge stören könnte. Agbonlahor verglich das Selbstvertrauen und das „Ego“ des Spielers mit dem von Cristiano Ronaldo oder Lionel Messi, äußerte sich jedoch vernichtend über sein Talent: „Er hat die Arroganz eines Superstars, aber sein Talent reicht nicht einmal an David Bellion heran, der vor 20 Jahren bei Manchester United spielte.“Die Transferfrage wurde für Aston Villa nach dem Wechsel von Morgan Rogers zum FC Chelsea noch dringlicher. Agbonlahor fordert die Führung jedoch auf, von diesem Schritt abzusehen. Er ist der Meinung, dass der Verein statt solcher fragwürdigen Transfers Spieler suchen sollte, die die Disziplin im Team wahren.
Derzeit hat Chelsea den Argentinier im Rahmen des Umbaus des Kaders auf die Transferliste gesetzt. Sollte Aston Villa diesen Deal abschließen, könnte dies für Unai Emery ein großes taktisches und psychologisches Risiko darstellen. Agbonlahors offener Widerstand sorgt unter den Fans in Birmingham für hitzige Debatten.

















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