Usbekische Braut, die mit 5 Millionen Lira in Gold in der Türkei verschwand, wurde gefunden

Usbekische Braut, die mit 5 Millionen Lira in Gold in der Türkei verschwand, wurde gefunden

Zuvor kursierten Berichte, dass eine 28-jährige usbekische Staatsbürgerin namens M.B. im Bezirk Milas in der türkischen Provinz Muğla verschwunden sei, zusammen mit Gold und Schmuck, die nach einer dreitägigen Hochzeit im Haus zurückgeblieben waren. Nachdem dieser Vorfall öffentliche Aufmerksamkeit erregt hatte, gab das Generalkonsulat der Republik Usbekistan in Istanbul eine offizielle Stellungnahme ab.

Nach Angaben des Generalkonsulats ist M.B. nirgendwohin geflohen. Sie befindet sich derzeit in der Region Milas und hat sich freiwillig bei der örtlichen Polizeidienststelle gemeldet, um eine Aussage zu dem Vorfall zu machen.

Es wird berichtet, dass M.B. die gegen sie erhobenen Vorwürfe zurückgewiesen hat. Sie erklärte, dass sie den während der Hochzeit erhaltenen Goldschmuck gemeinsam mit ihrer Mutter an ihren Schwiegervater übergeben habe.

Laut M.B. habe ihr Schwiegervater in ihrem Schriftverkehr festgehalten, dass er den Goldschmuck später verkauft habe, um Kredite und andere Schulden zu begleichen. Mit anderen Worten: Die Braut behauptet, der Goldschmuck sei nicht heimlich aus dem Haus mitgenommen, sondern dem Schwiegervater übergeben worden.

Darüber hinaus gab M.B. an, dass sie den entsprechenden Schriftverkehr sowie Videomaterial, das die Übergabe des Goldschmucks zeigt, den türkischen Strafverfolgungsbehörden vorgelegt habe.

Derzeit werden die gegenseitigen Anschuldigungen der Parteien von den zuständigen türkischen Behörden weiterhin untersucht. Aus diesem Grund gibt es zum jetzigen Zeitpunkt noch kein abschließendes Ergebnis in dem Fall.

Das Generalkonsulat der Republik Usbekistan in Istanbul gab ebenfalls eine offizielle Stellungnahme ab und rief die Öffentlichkeit dazu auf, den Abschluss der Ermittlungen abzuwarten.

„In diesem Zusammenhang wird darum gebeten, bis zum Abschluss der Ermittlungen von einseitigen Schlussfolgerungen sowie der Verbreitung unbestätigter Informationen abzusehen. Das Generalkonsulat der Republik Usbekistan in Istanbul beobachtet die Situation und wird der Bürgerin bei Bedarf konsularisch-rechtlichen Beistand leisten“, heißt es in der Mitteilung.

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