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Wissenschaftler entschlüsseln das Geheimnis ultralanger Radiosignale aus dem All

Wissenschaftler entschlüsseln das Geheimnis ultralanger Radiosignale aus dem All

Australische Wissenschaftler haben erstmals die Natur seltener, ultralanger Radioblitze erklärt, die zwischen mehreren zehn Minuten und mehreren Stunden andauern. Früher wurde der Ursprung solcher Signale mit Neutronensternen in Verbindung gebracht, doch neue Forschungen zeigen, dass die Quelle ein Doppelsternsystem aus einem Weißen Zwerg und einem Roten Zwerg ist. Dies berichtet Ixbt.com .

Die Beobachtungen wurden mit dem Radioteleskop ASKAP in Australien durchgeführt. Im Zentrum der Studie stand das Objekt ASKAP J1745 5051, das zur ersten bestätigten Quelle von LPT-Signalen (long-period transients) wurde. Zur Bestätigung ihrer Ergebnisse nutzten die Astronomen auch Daten von orbitalen Röntgenteleskopen, darunter Spektr-RG.

Den Forschern zufolge zieht ein Weißer Zwerg in einem solchen System allmählich Materie von einem Roten Zwerg ab. Diese Wechselwirkung löst komplexe, lang anhaltende Ausbrüche von Radiowellen und Röntgenstrahlung aus. Das Signal weist eine variable Struktur auf, die sich grundlegend von typischen kurzen Radioblitzen unterscheidet.

Diese Entdeckung ist nicht nur für das Verständnis der Natur der Signale wichtig, sondern auch für die Untersuchung von Materie in extremen Magnet- und Gravitationsfeldern, die auf der Erde nicht nachgebildet werden können. Solche Systeme fungieren als einzigartige natürliche Labore im Universum.

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