NASA-Observatorium gerettet: LINK-Raumsonde behebt kritische Fehlfunktionen im Orbit

NASA-Observatorium gerettet: LINK-Raumsonde behebt kritische Fehlfunktionen im Orbit

Die von Katalyst Space entwickelte LINK-Wartungssonde, die dazu bestimmt ist, die Lebensdauer des Neil Gehrels Swift Observatory der NASA zu verlängern, hat komplexe Tests im Weltraum erfolgreich bestanden. Zuvor traten bei der Sonde schwerwiegende Störungen im Orientierungssystem auf, doch Ingenieuren gelang es, die Mission durch ein Remote-Software-Update zu retten. Dies berichtet Ixbt.com berichtet .

Die am 3. Juli gestartete LINK-Sonde hat nun die Hälfte ihrer Vorbereitungsphase vor der eigentlichen Hauptaufgabe abgeschlossen. Das Gerät fungiert im Weltraum als eine Art „Retter“: Es soll an das Swift-Observatorium andocken und dessen Umlaufbahn anheben. Dieser Vorgang ermöglicht es, die Betriebsdauer der wissenschaftlichen Station um mehrere Jahre zu verlängern.

Notfall-Softwareänderungen

In den ersten Tagen des Fluges stießen die Spezialisten auf eine Reihe technischer Probleme. Insbesondere Kommunikationsunterbrechungen und der Ausfall eines der Reaktionsräder, die die Lage der Sonde im Weltraum steuern, gefährdeten die Mission. Laut ixbt.com haben die Ingenieure die Steuerungsalgorithmen umgehend überarbeitet und neuen Softwarecode in den Orbit übertragen.

Dieses Update trug dazu bei, die Stabilität der Sonde wiederherzustellen und die Kommunikationsqualität zu verbessern. Derzeit hat LINK seine elektrischen Triebwerke, die mit Xenon-Treibstoff betrieben werden, erfolgreich getestet. Mit diesen Triebwerken wird sie sich dem Observatorium langsam nähern und es über mehrere Monate hinweg in einen höheren Orbit schieben.

Vertreter von Katalyst Space betonen, dass solche Wartungsmissionen eine neue Ära in der Weltraumforschung einläuten. Die Reparatur und Lebensdauerverlängerung wertvoller wissenschaftlicher Observatorien durch automatisierte Geräte, ohne bemannte Missionen, gilt als äußerst wirtschaftlich effizient.

Derzeit bereitet sich die LINK-Sonde auf die Annäherung an das Swift-Observatorium vor. Sollte diese Mission erfolgreich abgeschlossen werden, wird erwartet, dass in Zukunft ähnliche „Orbitalservices“ für viele andere veraltete, aber noch funktionsfähige Satelliten eingeführt werden.

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