OpenAI kurz vor IPO: Stellenabbau bei Sam Altmans World-Projekt

OpenAI kurz vor IPO: Stellenabbau bei Sam Altmans World-Projekt

Am Montag gab OpenAI bekannt, dass es heimlich einen Antrag für einen IPO (Börsengang) eingereicht hat. Dieser Schritt dürfte eines der größten und bedeutendsten finanziellen Ereignisse des Jahrzehnts sein. Doch die Situation um ein anderes Projekt, das von OpenAI-CEO Sam Altman gegründet wurde — Tools for Humanity — ist etwas komplizierter. Techcrunch.com berichtet .

Laut Business Insider hat Tools for Humanity begonnen, die Mitarbeiterzahl zu reduzieren. TechCrunch hat das Unternehmen kontaktiert, um diese Informationen zu bestätigen. Das Unternehmen ist vor allem durch das World-Projekt (ehemals Worldcoin) und das silberne „Orb“-Gerät, das die menschliche Iris scannt, bekannt.

Die Hauptidee des Projekts ist die Verifizierung der menschlichen Identität durch einzigartiges Iris-Scanning und die Unterscheidung von Menschen und Bots in der digitalen Welt. Darüber hinaus dienen diese biometrischen Daten zur Sicherstellung der Benutzeridentifikation beim Handel mit der Kryptowährung Worldcoin. Dieses Startup, das von Sam Altman mitgegründet wurde, hatte Investitionen von großen Fonds wie Andreessen Horowitz und Bain Capital mit einer Bewertung von 2,5 Milliarden Dollar angezogen.

Derzeit ist das Unternehmen gezwungen, die Ausgaben zu optimieren, da es Schwierigkeiten hat, Einnahmen zu generieren. Obwohl Plattformen wie Tinder, Zoom und Docusign in den USA mit dem Projekt zusammenarbeiten, sah sich das World-Projekt international mit ernsthaften regulatorischen und ethischen Problemen konfrontiert.

Insbesondere in Kenia, Indien und Hongkong wurden den Menschen Worldcoin im Wert von 50 Dollar im Austausch für ihre biometrischen Daten angeboten. Kenia verbot das Projekt aufgrund von Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und der finanziellen Sicherheit, während Südkorea das Unternehmen wegen Verstoßes gegen lokale Gesetze mit einer Geldstrafe von 830.000 Dollar belegte. Es scheint, dass Nutzer nicht sehr bereit sind, ihre persönlichen Daten im Austausch für Kryptowährung preiszugeben.

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Nodirbek Razzokov
«ZAMIN.UZ» Redakteur

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