Apple stellt KI-Funktionen nach 250-Millionen-Dollar-Strafe vor

Apples WWDC-Konferenz 2026 wirkte eher wie ein Bericht über verspätete Versprechen als wie eine Präsentation unerwarteter Neuigkeiten. Das Unternehmen konzentrierte sich hauptsächlich darauf, Mängel im letztjährigen „Liquid Glass“-Design zu beheben, die Suchfunktion grundlegend zu überarbeiten und die Playground-Funktion zu verbessern. Am wichtigsten ist, dass Apple nach zweijährigem Warten endlich eine funktionierende Version seines aktualisierten, auf künstlicher Intelligenz basierenden Siri-Sprachassistenten vorführte. Laut Techcrunch.com berichtet .
Der Höhepunkt dieser Präsentation war die Art und Weise, wie die Funktionen von Apple Intelligence demonstriert wurden. Anstelle der auffälligen, aber funktionslosen Videos von der WWDC 2024 wurden dieses Mal Videos gezeigt, in denen Menschen Geräte in Echtzeit benutzten. Obwohl diese Videos vorab aufgezeichnet waren, stachen sie dadurch hervor, dass sie beweisen sollten, dass die Funktionen tatsächlich existieren.
Diese Änderung könnte durch eine gegen Apple eingereichte Klage verursacht worden sein. Im vergangenen Monat stimmte der Gigant aus Cupertino zu, 250 Millionen Dollar an Schadensersatz für falsche Werbung und die nicht fristgerechte Bereitstellung versprochener Funktionen im Jahr 2024 zu zahlen. Die Präsentation am Montag wird als Versuch des Unternehmens gewertet, seinen Ruf wiederherzustellen und Vorwürfe der Täuschung von Nutzern zu vermeiden.
Eine weitere wichtige Neuerung ist, dass Apple die Nutzer nicht zwingt, das neueste Smartphone-Modell zu kaufen, um neue KI-Funktionen zu nutzen. Der neue Siri funktioniert über das Betriebssystem iOS 27 auf dem iPhone 15 Pro, Pro Max und allen iPhone 16- und späteren Modellen. Dies wird als Erfüllung des Versprechens von Apple an die Nutzer und als Vermeidung von künstlichem Druck zum Kauf neuer Geräte angesehen.














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