„Revolutionäre“ Festkörperbatterie mit 100.000 Zyklen entpuppt sich als Schwindel

Um das finnische Startup Donut Lab ist ein großer Skandal ausgebrochen. Es stellte sich heraus, dass das Produkt des Unternehmens, das zuvor die Entwicklung einer revolutionären Festkörperbatterie (solid-state) angekündigt hatte, tatsächlich eine herkömmliche Lithium-Ionen-Batterie war. Der Betrug wurde von Ryan Inis Hughes, dem Autor des YouTube-Kanals Ziroth, aufgedeckt. Ixbt.com berichtet .
Im Rahmen der Untersuchung wurden mehr als 20 unabhängige Experten aus dem Bereich der Batterietechnologien hinzugezogen, darunter Experten von renommierten Universitäten und Forschungszentren. Donut Lab hatte auf der CES 2026 viel Aufmerksamkeit erregt, indem es behauptete, die Serienproduktion von Batterien mit einer Energiedichte von 400 Wh/kg, die in 5 Minuten geladen werden können und 100.000 Zyklen standhalten, aufgenommen zu haben.
Nach diesen aufsehenerregenden Aussagen wurde der Marktwert des Startups auf 1,25 Milliarden Dollar geschätzt, und es zog Investitionen in Höhe von 25 Millionen Dollar von mehr als 1.300 privaten Investoren an. Doch ehemalige Partner und Betriebsleiter des Unternehmens gaben offen zu, dass die auf der CES 2026 vorgestellten Spezifikationen nicht der Realität entsprachen.
Labortests verschärften die Situation noch weiter. Laut Experten wies die untersuchte Probe die Eigenschaften einer herkömmlichen Lithium-Ionen-Zelle mit hohem Nickelanteil auf. Spannungskurven und physikalische Veränderungen während des Ladevorgangs deuten genau darauf hin. Die tatsächliche Energiedichte betrug nur 298 Wh/kg statt der versprochenen 400 Wh/kg.
Derzeit haben die Finanz- und Strafverfolgungsbehörden in Finnland Ermittlungen gegen Donut Lab eingeleitet. Die Führung des Startups wird beschuldigt, Investoren in die Irre geführt und technologische Kennzahlen gefälscht zu haben.















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