Meta stellt revolutionäre Technologie vor: Gedanken ohne Operation in Text umwandeln

Meta stellt revolutionäre Technologie vor: Gedanken ohne Operation in Text umwandeln

Forscher von Meta haben eine neue Version des Brain2Qwerty-Systems vorgestellt, das menschliche Gehirnaktivität mithilfe externer Scanning-Geräte ohne chirurgischen Eingriff in Text umwandelt. Dieses Projekt ist einer der größten Schritte im Bereich der Neurointerfaces und erreichte eine Rekordgenauigkeit unter den Methoden, die keine Elektrodenimplantate im Gehirn erfordern. Zuvor glaubte man, dass solche hohen Ergebnisse nur durch komplexe Operationen zur Installation von Implantaten in der Großhirnrinde erreichbar seien. Dies berichtet Ixbt.com Nachrichten berichtet.

Das Projekt Brain2Qwerty v2 wurde von einer internationalen Expertengruppe unter der Leitung des Meta AI Brain & AI Teams entwickelt. Die Hauptneuheit der Forschung besteht in dem Nachweis, dass die Effektivität von Neurointerfaces nicht mehr nur von der physischen Empfindlichkeit der Sensoren abhängt, sondern von der Datenverarbeitungskapazität der AI-Modelle. Laut ixbt.com hat das System gelernt, die benötigten Bedeutungen aus extrem verrauschten und unklaren Signalen des Gehirns zu extrahieren.

Synergie von AI und Neurophysiologie

Um das System zu trainieren, sammelten die Forscher die größte Datenbank für die nicht-invasive Dekodierung von Sprache. Neun Freiwillige saßen 10 Stunden lang in einem Magnetenzephalographie-Gerät (MEG) und tippten vorbereitete Sätze auf einer Tastatur. Infolgedessen wurde ein riesiger Korpus aus 22.000 Sätzen erstellt, die mit der Gehirnaktivität synchronisiert waren. Diese Daten ermöglichten es der AI, die Verbindung zwischen Gehirnwellen und Buchstaben tiefgehend zu untersuchen.

Das Besondere am neuen System ist, dass es Gehirnsignale nicht direkt in Buchstaben umwandelt. Stattdessen verwendeten die Meta-Experten Large Language Models (LLM), die zusätzlich auf neurophysiologischen Daten trainiert wurden. Das System übersetzt die Gehirnaktivität zunächst in semantische Konzepte auf hoher Ebene, einen sogenannten „Bedeutungsraum“, und wandelt diese dann in vollständige Sätze um. Diese Methode hilft, den Gesamtsinn eines Satzes wiederherzustellen, selbst wenn Teile der Gehirnsignale verloren gehen.

Ergebnisse und Zukunftsaussichten

Die experimentellen Ergebnisse waren wesentlich höher als erwartet. Während ähnliche frühere Methoden Wörter mit einer Genauigkeit von nur 8 Prozent erkennen konnten, erreichte das Brain2Qwerty-System einen Durchschnitt von 61 Prozent. Beim erfolgreichsten Teilnehmer lag die Genauigkeit bei 78 Prozent. Dies bedeutet, dass das System in vielen Fällen einen ganzen Satz fast fehlerfrei oder mit nur einem Fehler lesen konnte.

Diese Entdeckung bietet ein neues Paradigma in der Entwicklung von Neurointerfaces. Gefährliche chirurgische Eingriffe, wie das Einsetzen von Chips in das menschliche Gehirn, könnten künftig überflüssig werden. Stattdessen ergibt sich die Möglichkeit, eine Kommunikation zwischen Gehirn und Computer mithilfe sicherer externer Scanner und leistungsstarker AI-Algorithmen herzustellen. Laut den Meta-Forschern wird die Genauigkeit des Systems mit zunehmenden Trainingsdaten weiter steigen.

Für Nutzer und lokale Technologiebegeisterte in Usbekistan könnten diese Neuigkeiten neue Horizonte in der Kommunikation mit Menschen mit eingeschränkten Möglichkeiten oder der Steuerung von Gadgets allein durch Gedankenkraft eröffnen. Derzeit wird diese Technologie unter Laborbedingungen getestet, doch ihr Übergang in kommerzielle Geräte ist nur eine Frage der Zeit.

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