Warum macht Künstliche Intelligenz Gadgets teurer?

Künstliche Intelligenz, die in fast allen Lebensbereichen große Veränderungen verspricht, bringt auch unerwartete Folgen für Verbraucher mit sich.
Aufgrund der sprunghaft gestiegenen Nachfrage nach KI-Rechenzentren verschärft sich der Mangel an Speicherchips. Infolgedessen steigen die Preise für Smartphones, Laptops, Tablets und Spielekonsolen.
Was ist die Hauptursache des Problems?
Das Training und der Betrieb von KI-Systemen erfordern große Mengen an RAM.
Große Speicherchip-Hersteller wie Samsung, SK Hynix und Micron verlagern ihre Kapazitäten auf die Produktion von margenstarkem HBM (High Bandwidth Memory).
Diese Art von Speicher wird häufig in großen Sprachmodellen und KI-Rechenzentren verwendet.
Infolgedessen sinkt das Produktionsvolumen von DRAM- und NAND-Chips, die für Standardgeräte benötigt werden.
Speicherchips könnten noch teurer werden
Analysten zufolge ist der Preis für Speicherchips bereits zweistellig gestiegen.
In den kommenden Quartalen könnten die Preise um weitere 30–50 Prozent steigen.
Laut der Prognose von Gartner im Jahr 2026:
könnten die Preise für PCs im Vergleich zu 2025 um 17 Prozent steigen;
die Preise für Smartphones um 13 Prozent.
steigen.
Zudem dürften die Smartphone-Lieferungen um 8–13 Prozent und der PC-Markt um etwa 10 Prozent zurückgehen.
Apple hat die Preise seiner Geräte erhöht
Apple hat die Preise für eine Reihe seiner Produkte angehoben.
Darunter:
MacBook-Modelle;
das Basismodell MacBook Neo — um 150 Dollar;
iPad;
iPad Mini;
Vision Pro;
HomePod
und andere Geräte sind teurer geworden.
Das Unternehmen begründet diese Entscheidung damit, dass die steigenden Produktionskosten nicht mehr vollständig ausgeglichen werden können.
Bisher hat sich die Preiserhöhung nicht auf iPhone-Modelle ausgewirkt. Analysten erwarten jedoch, dass iPhones im Jahr 2026 teurer werden.
Andere Unternehmen haben ebenfalls die Preise angepasst
Der Mangel an Speicherchips betrifft auch andere große Hersteller.
Microsoft hat die Preise für die Konsolen Xbox Series S und Xbox Series X erhöht.
Samsung hat die Preise für folgende Produkte erhöht:
Galaxy S26;
Tab S11;
faltbare Smartphones.
Sony und Nintendo haben ebenfalls die Preise für PlayStation 5 und Switch 2 überarbeitet.
Der Engpass könnte noch einige Jahre anhalten
Experten gehen davon aus, dass der Mangel an Speicherchips mindestens bis 2027–2028 anhalten wird.
Der Bau neuer Fabriken, die Installation von Anlagen und die Einrichtung der Produktion erfordern viel Kapital und Zeit.
Aus diesem Grund könnten normale Nutzer den Kauf neuer Geräte aufschieben.
Es wird erwartet, dass sich diese Situation besonders stark auswirkt auf:
Schwellenländer;
das Budget-Segment;
Käufer, die ihre Smartphones und Computer häufig aktualisieren.
stark auswirken.
Nachfrage nach gebrauchter Technik könnte steigen
Die steigenden Kosten für neue Gadgets erhöhen das Interesse an günstigeren Alternativen.
Käufer könnten sich verstärkt auf:
Modelle der vorherigen Generation;
gebrauchte Geräte;
refurbished Technik;
Budget-Marken
konzentrieren.
Innovationen beschleunigen sich ebenfalls
Die rasante Entwicklung der KI treibt nicht nur die Preise in die Höhe, sondern beschleunigt auch die Schaffung neuer Technologien.
Unternehmen suchen nach effizienteren Chip-Architekturen, neuen Materialien und alternativen Methoden zur Datenspeicherung.
Kurzfristig ist die Situation für Verbraucher jedoch einfach: Smartphones, Laptops und andere elektronische Geräte könnten teurer sein als bisher.
Damit scheint die Ära der über Jahrzehnte hinweg stetig sinkenden Gadget-Preise zu Ende zu gehen.


















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