Frau bei Berglöwenangriff getötet: Erste Tragödie seit 1999

Frau bei Berglöwenangriff getötet: Erste Tragödie seit 1999

Eine Frau, die in der Natur im US-Bundesstaat Colorado unterwegs war, ist bei einem seltenen Berglöwenangriff ums Leben gekommen. Die Tragödie gilt als einer der schwersten Vorfälle dieser Art im Bundesstaat seit Jahrzehnten.

Der Vorfall ereignete sich auf dem Kruger-Mountain-Wanderweg im Larimer County. Am Neujahrstag gegen 12:15 Uhr sahen Wanderer, die den Weg entlanggingen, eine regungslose Person am Boden und einen Berglöwen in ihrer Nähe.

Die Zeugen näherten sich dem Tier und versuchten, es mit Steinwürfen zu vertreiben. Daraufhin verließ das Raubtier das Gebiet. Einer der Zeugen war Arzt und untersuchte das Opfer, konnte jedoch keinen Herzschlag feststellen.

Anschließend trafen Mitarbeiter der Colorado Parks and Wildlife, Polizisten, Parkranger und freiwillige Feuerwehrleute am Unglücksort ein. Auch ein Biologe des Bundesstaates, der das Gebiet mit einem Hubschrauber untersuchte, beteiligte sich an der Suche.

Die Fachleute setzten zur Ortung der Berglöwen auch speziell ausgebildete Hunde ein. Dabei wurden zwei Berglöwen gefunden und getötet, die mit dem Angriff in Verbindung stehen könnten.

Die Wildtierbehörden teilten mit, dass eines der Tiere nach den Schüssen am Tatort geflohen sei, später jedoch gefunden und erneut erschossen wurde. Der zweite Berglöwe wurde in einem Gebiet nahe dem Unglücksort entdeckt.

Nach den geltenden Regeln werden Wildtiere, die verdächtigt werden, einen Menschen angegriffen zu haben, zum Schutz der Bevölkerung getötet. Die Fachleute schließen jedoch nicht aus, dass nur einer der beiden Berglöwen an dem Angriff beteiligt war.

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