US-Regierung stellt strenge Anforderungen an Hersteller von selbstfahrenden Autos

US-Regierung stellt strenge Anforderungen an Hersteller von selbstfahrenden Autos

Die US-amerikanische National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) hat Unternehmen, die autonome Fahrzeuge entwickeln, dazu aufgefordert, die Behinderung von Rettungsdiensten umgehend zu unterbinden. In einer offiziellen Anweisung des Behördenleiters Jonathan Morrison wurde betont, dass es absolut inakzeptabel sei, wenn selbstfahrende Autos Rettungskräfte und Polizeibeamte behindern. Dies berichtet Techcrunch.com berichtet .

Laut NHTSA-Daten ist ein gefährlicher Trend bei autonomen Systemen zu beobachten: Fahrerlose Autos dringen in Unfallstellen ein und blockieren den Weg von Krankenwagen und Feuerwehrautos. Schlimmer noch: Diese Technologien erkennen einfache Sicherheitssignale wie Blinklichter, Rauch, Feuer und Verkehrskegel nicht immer korrekt. Laut TechCrunch müssen die Entwickler bis Ende dieses Monats eine Lösung für dieses Problem vorlegen.

Schwerwiegende Mängel im Sicherheitssystem

In seinem Schreiben warnte Morrison die Unternehmen eindringlich und bezeichnete die Unfähigkeit, Notfallsituationen zu erkennen, als "funktionalen Mangel". Seiner Aussage nach seien solche Vorfälle keine seltenen Ausnahmen, sondern ein fester Bestandteil des täglichen Verkehrs. Daher müssen AV-Entwickler (autonome Fahrzeuge) alle ihre Ressourcen auf die Behebung dieses Systemfehlers konzentrieren.

Obwohl im offiziellen Schreiben kein spezifisches Unternehmen genannt wurde, gehen Experten davon aus, dass sich diese Anforderung in erster Linie an große Robotaxi-Betreiber wie Waymo richtet. Untersuchungen von TechCrunch zeigen, dass in Städten wie Los Angeles, Phoenix und San Francisco mindestens sechs schwerwiegende Vorfälle mit Waymo-Fahrzeugen registriert wurden. In einigen Situationen waren Rettungskräfte gezwungen, die manuelle Kontrolle zu übernehmen, um das Fahrzeug von der Straße zu entfernen.

Menschenleben und technologische Verantwortung

Die Behörde erklärte, dass sie Unternehmen, die selbstfahrende Autos betreiben, genauso zur Verantwortung ziehen werde wie normale Fahrer. "Jede Sekunde zählt, wenn Polizeibeamte oder Ärzte zu einem Notruf eilen, denn es geht um Menschenleben", heißt es in der Erklärung der NHTSA. Normalerweise werden Fahrer, die Rettungsdienste behindern, mit Geld- oder Haftstrafen belegt; nun könnte diese Regel auch auf Tech-Giganten angewendet werden.

Gleichzeitig arbeitet die NHTSA an der Aktualisierung der föderalen Sicherheitsstandards (FMVSS) für Unternehmen wie Tesla und Zoox. In Zukunft sollen für Fahrzeuge, die ohne Lenkrad und Pedale produziert werden, obligatorische Anforderungen wie Scheibenwischer oder Sonnenblenden wegfallen. Solche technologischen Erleichterungen werden jedoch erst gewährt, wenn die Sicherheitssysteme der Fahrzeuge ein perfektes Niveau erreicht haben.

In einer Zeit, in der auch in Usbekistan das Interesse an Smart-City-Technologien und autonomen Fahrsystemen wächst, ist diese Erfahrung aus den USA von großer Bedeutung. Der Einsatz von fahrerlosen Fahrzeugen auf öffentlichen Straßen erfordert nicht nur Komfort, sondern auch ein hohes Maß an Verantwortung, das untrennbar mit den Rettungsdiensten verbunden ist.

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