China hat einen fischähnlichen Roboter entwickelt: Ein neues Zeitalter unter Wasser könnte beginnen (Video)

Wenn man einen Fisch unter Wasser beobachtet, wird es immer schwieriger zu erkennen, dass es sich nicht um ein Lebewesen handelt. Ein in China vorgestellter neuer bionischer Roboterfisch hat durch seine Fähigkeit, die Bewegungen natürlicher Fische nachzuahmen, für Aufsehen gesorgt.
Das Interessanteste daran ist, dass diese Technologie kein einfaches Spielzeug ist. Experten untersuchen derzeit die Möglichkeiten, solche Geräte in Zukunft für die Überwachung und Inspektion von Unterwasserumgebungen sowie für Aufgaben einzusetzen, die für Menschen zu komplex sind.
Warum unterscheidet sich der Roboter von herkömmlichen Geräten?
Die meisten herkömmlichen Unterwasserroboter verwenden Schraubenantriebssysteme. Der bionische Roboterfisch hingegen kopiert die Millionen Jahre alte „Ingenieurslösung“ der Natur – er ahmt die Bewegungen des Körpers und der Flossen eines Fisches nach.
Dieser Ansatz ermöglicht es dem Roboter, sich im Wasser sanfter, flexibler und manövrierfähiger zu bewegen.
Wissenschaftliche Studien zeigen zudem, dass fischartige Antriebssysteme im Vergleich zu herkömmlichen Schraubenantrieben eine höhere Manövrierfähigkeit und Effizienz aufweisen können.
Wie „hilft“ Künstliche Intelligenz dem Roboter?
Einer der wichtigsten Aspekte dieser Technologie ist die Fähigkeit, Bewegungen nicht nur auf Basis vorgegebener Befehle auszuführen, sondern sich an die Umgebung anzupassen.
Moderne Roboterfische kombinieren Sensoren, Steuerungsalgorithmen und Methoden des maschinellen Lernens. So ist der von chinesischen Wissenschaftlern entwickelte Soft-Roboterfisch mit einem System ausgestattet, das Veränderungen in der Umgebung erkennt und den Schwimmmodus entsprechend anpasst.
Daher könnten solche Roboter in Zukunft Aufgaben wie das Erkennen von Unterwasserhindernissen, Kursänderungen und die Navigation in komplexen Umgebungen noch autonomer bewältigen.
Das Aussehen eines „echten Fisches“ ist nicht nur Design
Die Ähnlichkeit des Roboters mit einem echten Fisch wurde nicht nur aus ästhetischen Gründen gewählt.
Die Form des natürlichen Fischkörpers, die Schwanzbewegung und der Einsatz der Flossen gelten als eine der effizientesten Methoden der Fortbewegung im Wasser. Deshalb versuchen Ingenieure, diese Mechanismen aus der Natur auf die Robotik zu übertragen.
Einige Roboterfische der neuen Generation werden sogar speziell für die Fortbewegung in engen und komplexen Unterwassergebieten angepasst.
Wo könnten sie in Zukunft eingesetzt werden?
Eines der realistischsten Einsatzgebiete für solche Technologien ist die Unterwasserinspektion und -überwachung.
Es wurde bekannt, dass einer der auf der Roboterkonferenz 2026 in China vorgestellten bionischen Roboterfische entwickelt wurde, um Unterwasserobjekte zu inspizieren und den menschlichen Arbeitseinsatz unter gefährlichen Bedingungen zu reduzieren. Er verfügt zudem über ein Sensorsystem zur Hinderniserkennung.
Solche Geräte könnten in Zukunft bei folgenden Aufgaben eingesetzt werden:
Inspektion von Unterwasseranlagen;
Überwachung von Rohrleitungen und Kommunikationswegen;
Durchführung wissenschaftlicher Forschung;
Überwachung der Wasserumgebung;
Datensammlung an für Menschen unzugänglichen Orten
und ähnlichen Aufgaben.
Das Interessanteste: Roboter bewegen sich immer „lebendiger“
Ein neuer Trend in der Robotik besteht darin, dass sich Ingenieure nicht mehr nur auf den Bau metallischer Konstruktionen beschränken. Sie studieren die effizientesten Bewegungsmechanismen der Natur und übertragen diese auf künstliche Systeme.
Es wird auch an Robotern geforscht, die von den Bewegungen von Fischen, Rochen und sogar Haien inspiriert sind. Im Jahr 2026 veröffentlichte Arbeiten zeigen einen verstärkten Fokus auf die Integration flexibler Strukturen, Sensoren und autonomer Steuerung in bionischen Unterwasserrobotern.
Der „normale Fisch“ im Meer könnte in Wirklichkeit ein Roboter sein
Heute befindet sich diese Technologie hauptsächlich in der Versuchs- und Forschungsphase. Doch mit der Verbesserung des Aussehens, der Bewegungsabläufe und der Anpassungsfähigkeit der Roboterfische könnte sich auch unsere Wahrnehmung von Unterwasserrobotern verändern.
Vielleicht wird es in naher Zukunft nicht mehr so einfach sein, jeden „Fisch“, der unter Wasser schwimmt, von einem echten Lebewesen zu unterscheiden.
Die Zukunft der Unterwasserrobotik wird immer naturgetreuer.


















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