Speichermarkt gespalten: NAND-Knappheit endet 2027, DRAM-Krise hält länger an

Speichermarkt gespalten: NAND-Knappheit endet 2027, DRAM-Krise hält länger an

Auf dem globalen Technologiemarkt für Datenspeicher und Arbeitsspeicher zeichnet sich eine komplexe Situation ab. Laut dem neuesten Bericht der Analyseagentur TrendForce wird erwartet, dass die Knappheit auf dem Markt für NAND-Flash-Speicher in der zweiten Jahreshälfte 2027 endet. Dies deutet darauf hin, dass sich die in den letzten Jahren beobachteten Preiserhöhungen und Lieferunterbrechungen in den kommenden Jahren stabilisieren werden. Dies berichtet Ixbt.com berichtet .

Analysten prognostizieren, dass die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage auf dem NAND-Speichermarkt bis Ende 2026 ein Defizit von 4 % bis 6 % aufweisen wird. Daher ist in naher Zukunft kein signifikanter Preisrückgang bei SSDs und anderen Flash-Speichergeräten zu erwarten. Für Verbraucher bedeutet diese Nachricht, dass bei Anschaffungen vorerst Vorsicht geboten ist.

Erhöhung der Produktionskapazitäten und Marktlage

Als Hauptgrund für die Verbesserung der Marktlage wird die Erweiterung der Silizium-Wafer-Produktion durch Giganten wie Samsung, SK Hynix und Micron genannt. Durch die Modernisierung technologischer Prozesse und die Inbetriebnahme neuer Fabriken wird das Angebot bis 2027 endlich die Nachfrage decken. Laut iXBT.com spielt dabei auch die schwache Verbrauchernachfrage eine Rolle.

Aufgrund der hohen Preise verschieben viele Nutzer ihre Pläne zur Aufrüstung ihrer Geräte. Da die Menschen weiterhin ihre vorhandenen Speichergeräte nutzen, hat der Druck auf den Markt leicht nachgelassen. Die positiven Erwartungen im NAND-Segment gelten jedoch nicht für den DRAM-Markt.

Besorgniserregende Prognosen für den DRAM-Markt

Für das RAM-Segment wird eine deutlich schwierigere Lage prognostiziert. Der Vorstandsvorsitzende von ADATA warnte, dass die DRAM-Knappheit ein ganzes Jahrzehnt andauern könnte. Hauptgrund dafür ist der sprunghafte Anstieg der Nachfrage nach AI-Infrastruktur. ChatGPT und andere große Sprachmodelle erfordern enorme Mengen an schnellem Arbeitsspeicher.

Auch das Management von SK Hynix schließt sich dieser Einschätzung an und vermutet, dass die RAM-Krise bis 2030 anhalten könnte. Das bedeutet, dass RAM-Module für Computer, Server und Smartphones auf lange Sicht teuer und knapp bleiben könnten.

Diese Trends wirken sich auch direkt auf den Markt aus. Während die Preise für SSDs in Zukunft sinken könnten, werden die Kosten für Laptops und Serversysteme mit hoher RAM-Kapazität hoch bleiben. Lokalen Unternehmen und Nutzern, die technologische Upgrades planen, wird empfohlen, diese globalen Prognosen zu berücksichtigen.

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