Riesiger Hai vor der Küste New Yorks versetzt Wissenschaftler in Staunen

Riesiger Hai vor der Küste New Yorks versetzt Wissenschaftler in Staunen

Das Auftauchen eines riesigen Makohais vor der Küste New Yorks hat erneut die Aufmerksamkeit von Wissenschaftlern und Meeresliebhabern auf sich gezogen. Fast 12 Fuß (3,6 Meter) lange, massige Raubfisch Sharkzilla wurde genannt, und es gab Berichte, dass er rund um Long Island eine Reihe großer Meerestiere angegriffen hat.

Es wird berichtet, dass dieser riesige Makohai Montauk einen in der Nähe schwimmenden Buckelwal angriff und auf seinem Körper fast eine 2 Fuß lange Bissspur hinterließ. Er stürzte sich auch auf eine Kegelrobbe und hinterließ eine 22 Zoll tiefe Wunde an ihrem Körper. Angriffe auf 400 Pfund schwere Thunfische im selben Gebiet werden ebenfalls mit genau diesem Hai in Verbindung gebracht. Dies wurde in der Discovery Channel produzierten Dokumentarsendung „Sharkzilla Takes New York“ bekannt gegeben.

Der Meeresbiologe Craig O'Connellbetonte, dass solch massive Verletzungen ein wichtiges Zeichen dafür sein könnten, dass große Makohaie in den letzten Jahren wieder an die Küsten New Yorks zurückkehren.

In der Sendung wurde eine weitere interessante Vermutung geäußert. Meeresbiologen zufolge könnten 15.000 Fässer nuklearer Abfälle, die Ende der 1960er Jahre im Hudson Canyon vergraben wurden, und die später daraus festgestellten radioaktiven Lecks die Meerestiere beeinflusst haben. Er sagte, eine solche Einwirkung könnte bei einigen Tieren genetische Veränderungen und ungewöhnliches Wachstum hervorrufen.

„Wenn Tiere radioaktivem Abfall ausgesetzt sind, kann dies zu genetischen Mutationen und ungewöhnlichem Wachstum führen. Wenn eine solche Veränderung bei diesem Raubfisch stattgefunden hat, könnte er schneller, stärker und gefährlicher sein“, sagte O'Connell.

Danach begannen die Spezialisten, „Sharkzilla“zu finden, ihn mit einer speziellen Markierung zu versehen und Gewebeproben zu entnehmen, um ihn auf Radioaktivität zu untersuchen.

Der Wissenschaftler wies darauf hin, dass die Küsten New Yorks einst für riesige Makohaie bekannt waren. Später starben sie infolge von Überfischung fast aus. Aktuelle Beobachtungen zeigen jedoch, dass große Haie wieder in dieses Gebiet zurückkehren.

Am Ende der Untersuchungen wurde die Hauptfrage geklärt. Die Analysen ergaben, dass „Sharkzilla“keinerlei Spuren von Radioaktivität aufweist. Die Experten betonten, dass es sich möglicherweise um einen trächtigen Makohai handelt und dass seine große Größe sowie seine extrem schnelle und kräftige Jagdfähigkeit seine natürlichen Eigenschaften sind.

Zamin.uz zu Google hinzufügenLesen Sie «Zamin» auf Telegram!
Discuss with Zamin AIAnalyze the news, get useful answers

Kommentare 0

Ähnliche Nachrichten