Sieben verbrannte Leichen in Haus gefunden, Polizei ermittelt zur Ursache

Sieben verbrannte Leichen in Haus gefunden, Polizei ermittelt zur Ursache

Im Süden Ecuadors, in der Provinz Cañar, wurden die verbrannten Leichen von sieben Menschen in einem Haus gefunden. Dies berichtete CBS News unter Berufung auf Behörden des Landes. Es wird darauf hingewiesen, dass in dem Gebiet aufgrund zunehmender krimineller Gewalt der Ausnahmezustand gilt.

Es wird berichtet, dass die Leichen am 28. Juli in einem Haus in der Stadt La Troncal gefunden wurden. Bei zwei der Opfer waren Hände und Füße mit Draht gefesselt, und vor dem Haus wurde ein ausgebranntes Auto entdeckt. Die Opfer sind Personen im Alter zwischen 21 und 30 Jahren. Ersten Vermutungen zufolge könnte der Vorfall mit einem Revierkampf zwischen kriminellen Gruppen zusammenhängen.

Ermittlern zufolge wurden an den Wänden des Hauses „Land der Wölfe“ und „Wölfe aktiv“ Aufschriften hinterlassen. Diese Inschriften könnten mit „Los Lobos“ („Die Wölfe“) in Verbindung stehen, einer der größten Drogenhandels- und Erpressungsbanden Ecuadors. Diese Gruppe wurde im September 2025 von den USA als terroristische Organisation eingestuft.

Experten betonen, dass Ecuador sich in den letzten Jahren von einem der sichersten Länder Südamerikas zu einem der Haupttransitpunkte für Kokainschmuggel entwickelt hat. Etwa 70 Prozent des in Kolumbien und Peru produzierten Kokains werden durch Ecuador transportiert.

Offiziellen Daten zufolge fielen im Jahr 2025 über 9200 Menschen der Gewalt im Land zum Opfer. Gleichzeitig werden groß angelegte Operationen gegen die organisierte Kriminalität mit US-Unterstützung fortgesetzt. Wie Behörden jedoch betonen, haben blutige Vorfälle im Zusammenhang mit kriminellen Banden bisher nicht aufgehört.

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