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US-Botschaft in Bagdad mit Raketen angegriffen

US-Botschaft in Bagdad mit Raketen angegriffen

Die Botschaft der Vereinigten Staaten in Bagdad wurde am Samstag von einer Rakete getroffen, was zu sichtbarem Rauch über der schwer befestigten Grünen Zone führte. Sicherheitsbeamten zufolge schlug das Projektil direkt auf einem Hubschrauberlandeplatz innerhalb des Botschaftsgeländes ein. Während das volle Ausmaß des Schadens noch untersucht wird, deuten Berichte darauf hin, dass ein Teil des Luftverteidigungssystems der Anlage bei dem Vorfall zerstört wurde. Darüber berichtet Aljazeera.com.

Dieser Angriff folgt auf eine Phase erhöhter Spannungen in der Region, die durch häufige Auseinandersetzungen zwischen US-Streitkräften und dem Iran nahestehenden bewaffneten Gruppen gekennzeichnet ist. Kurz vor dem Einschlag gab es Berichte über separate Operationen gegen die vom Iran unterstützte Gruppe "Kataib Hisbollah", bei denen zwei Mitglieder ums Leben kamen. Die US-Botschaft hatte kürzlich eine Sicherheitswarnung der Stufe 4 herausgegeben und davor gewarnt, dass amerikanische Interessen im Irak weiterhin Gefahr laufen, von Teheran unterstützten Fraktionen angegriffen zu werden.

Es wurden von offiziellen Stellen keine Opfer bestätigt, und die US-Botschaft hat noch keine formelle Stellungnahme zu dem Angriff abgegeben. Die Grüne Zone, in der sich verschiedene Regierungseinrichtungen und ausländische diplomatische Vertretungen befinden, war seit Beginn des aktuellen Konflikts häufig Ziel von Raketen- und Drohnenangriffen. Lokale Beobachter merken an, dass diese Feindseligkeiten den anhaltenden Stellvertreterkrieg zwischen Washington und Teheran widerspiegeln, der sich in den letzten Wochen deutlich verschärft hat.

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