Zolghadr wurde zum Leiter des Nationalen Sicherheitsrates Irans ernannt

Der ehemalige Kommandeur der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC), Mohammad Bagher Zolghadr, wurde zum Nachfolger von Ali Larijani ernannt, dem Vorsitzenden des Obersten Nationalen Sicherheitsrats Irans. Larijani war Anfang März bei einem Luftangriff der USA und Israels getötet worden.
Laut einer Quelle von Al Jazeera wurde die Ernennung offiziell von Präsident Masoud Pezeshkian, dem Vizepräsidenten für Kommunikation, bekannt gegeben. Diese Entscheidung markiert wichtige Veränderungen in der politischen und militärischen Struktur des Landes.
Der Bericht merkt an, dass Zolghadrs neue Position den Einfluss der Islamischen Revolutionsgarde weiter stärken könnte. Dieser Wechsel erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Unsicherheit im Entscheidungsprozess auf höchster Ebene zugenommen hat.
Es sei darauf hingewiesen, dass Larijani am 18. März 2026 bei einem Luftangriff US-amerikanischer und israelischer Kampfflugzeuge im Haus seiner Tochter getötet wurde. Anwesend waren auch sein Sohn, einer seiner Stellvertreter und mehrere seiner Leibwächter.
Politischen Analysten zufolge wird die Ernennung Zolghadrs erhebliche Auswirkungen auf das innenpolitische Gleichgewicht und die Außenpolitik Irans haben. Diese Ernennung wird die nationale Sicherheit und die militärische Stärke des Landes weiter festigen und den politischen Einfluss der Revolutionsgarden erhöhen.
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