Britische Familie, die einen usbekischen Soldaten rettete, mit dem „Dustlik“-Orden ausgezeichnet

Seien Sie gegrüßt, liebe Leser unserer Website! Heute erzählen wir Ihnen eine Geschichte von wahrer Menschlichkeit und Mut, die in den stürmischen Kriegsjahren begann und Nationen sowie Grenzen überwand. Der Heldenmut einer britischen Familie, die während des Zweiten Weltkriegs das Leben eines usbekischen Soldaten rettete, wurde Jahre später hoch gewürdigt. Zamin.uz präsentiert Ihnen die Details dieses bewegenden Ereignisses.
Am 1. Mai dieses Jahres wurden die britischen Staatsbürger, die verstorbenen John und Phyllis Emily Le Breton, per Dekret unseres Präsidenten Shavkat Mirziyoyev posthum mit dem „Dustlik“-Orden (Freundschaftsorden) ausgezeichnet. Diese Familie hatte unserem Landsmann Boqijon Akramov, der aus der faschistischen Gefangenschaft geflohen war, Unterschlupf gewährt und ihm das Leben gerettet.
Feierliche Zeremonie auf der Insel Jersey
Der außerordentliche und bevollmächtigte Botschafter Usbekistans in London, Ravshan Usmanov, besuchte die Insel Jersey, um die hohe staatliche Auszeichnung an die Kinder der verstorbenen Helden, Dulcie und Alan Le Breton, zu überreichen. Die Veranstaltung fand in „Cheval Roc“ statt, dem Wohnort von Frau Dulcie. An der Zeremonie nahmen Vertreter der lokalen Gemeinschaft, Mitarbeiter der Organisation „Jersey Heritage“ sowie Journalisten führender Medien wie BBC und ITV teil.
Der Leiter der Einrichtung, Nick Betani, drückte in seiner Rede der Regierung Usbekistans tiefe Dankbarkeit dafür aus, dass sie die große Menschlichkeit einer einfachen englischen Familie würdigte. Bemerkenswert ist, dass diese Ehrung kurz vor dem 81. Jahrestag der Befreiung der Insel Jersey von den faschistischen Besatzern stattfand.
Erinnerungen an „Onkel Tom“ und familiäre Nähe
Bei der Entgegennahme der Auszeichnung für den Mut ihrer Eltern erinnerten sich Dulcie und Alan herzlich an den usbekischen Soldaten Boqijon Akramov. Der junge Usbeke, den sie in ihrem Haus „Onkel Tom“ nannten, wurde aufgrund seines Fleißes, seiner Bescheidenheit und seines guten Herzens schnell zu einem festen Teil der Familie.
Die Kinder betonten, dass der damalige Sieg nicht nur durch Waffen, sondern auch durch die Einheit von Menschen verschiedener Nationalitäten und durch solch selbstlose Hilfe errungen wurde.
Vom Konzentrationslager in die Freiheit: Das Schicksal von Boqijon Akramov
Boqijon Akramov, von Beruf Lehrer, wurde von den ersten Kriegstagen an an die Front mobilisiert. Unser Soldat geriet während eines heftigen Kampfes in der Ukraine in Gefangenschaft und wurde 1942 zur Zwangsarbeit beim Bau von unterirdischen Tunneln auf die Insel Jersey geschickt. Trotz Hunger und Leid gelang ihm die Flucht aus der Gefangenschaft.

Genau in diesem Moment riskierte die Familie Le Breton ihr Leben, um unseren Soldaten in ihrem Haus zu verstecken. Sie schützten und pflegten Boqijon fast drei Jahre lang und bewahrten ihn vor den Faschisten. Nach Kriegsende im Mai 1945 kehrte Akramov sicher in seine Heimat zurück.
Heute ist diese Geschichte zu einem leuchtenden Symbol für aufrichtige Freundschaft und universelle menschliche Werte zwischen den Völkern Usbekistans und Großbritanniens geworden.
Liebe Leser unserer Website, welche Gefühle hat es in Ihnen geweckt, von dem Mut solch edler Menschen zu hören? Wie wichtig sind Ihrer Meinung nach solche historischen Erinnerungen, um unsere heutigen friedlichen Tage zu schätzen? Wir freuen uns auf Ihre Gedanken in den Kommentaren.
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