Zahl der auf die Erde zurückkehrenden Weltraumtrümmer stark gestiegen

Zahl der auf die Erde zurückkehrenden Weltraumtrümmer stark gestiegen

Laut der New York Times nimmt die Menge an Weltraumtrümmern in der Erdumlaufbahn rapide zu. Dadurch steigt auch die Zahl künstlicher Objekte, die jedes Jahr in die Atmosphäre zurückkehren.

Berichten zufolge hat die US Space Force in den vergangenen 12 Monaten vor der Rückkehr von rund 820 Weltraumobjekten in die Erdatmosphäre gewarnt. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren gab es nur etwa 110 solcher Fälle. Experten führen diesen Anstieg vor allem darauf zurück, dass SpaceX und andere Unternehmen Megakonstellationen mit Tausenden Satelliten in die Umlaufbahn bringen.

Nach Angaben der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) kehren Weltraumobjekte mit einem Durchmesser von mehr als einem Meter durchschnittlich einmal pro Woche in die Erdatmosphäre zurück. Die meisten Objekte verglühen durch Reibung in den oberen Atmosphärenschichten vollständig.

Wissenschaftler weisen jedoch darauf hin, dass einige Raketenstufen und Teile von Satelliten aus hochtemperaturbeständigen Legierungen wie Titan, Edelstahl oder Inconel möglicherweise nicht vollständig verglühen. Solche Bruchstücke könnten die Erdoberfläche erreichen, auch wenn derartige Vorfälle äußerst selten sind.

Experten zufolge ist die Gefahr für Menschen auf der Erde derzeit sehr gering. Rund 75 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt, und viele Trümmer fallen in die Ozeane. Da die Zahl der Raumflüge und Satelliten jedoch weiter zunimmt, bleiben die Überwachung von Weltraumtrümmern und ihre sichere Entfernung aus der Umlaufbahn künftig wichtige Aufgaben.

Die zahlreichen Weltraumtrümmer, die die Erdumlaufbahn umgeben, und künst'iy yo‘ldoshlar.
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